Bei "Wer wird Millionär?": Vogtländerin verliert viel Geld und erobert das Publikum

Pausa-Mühltroff - Pausa gilt nach einer Sage als Mittelpunkt der Erde. Für einen Abend war eine Pausaerin Mittelpunkt im Fernsehen: Mit einem sympathischen Auftritt verzauberte Anke Haase (41) aus dem Vogtland das RTL-Publikum bei der Ratesendung "Wer wird Millionär?".

Anke Haase (41) verlor bei "Wer wird Millionär" mit dieser falschen Antwort im letzten Moment 63.000 Euro.
Anke Haase (41) verlor bei "Wer wird Millionär" mit dieser falschen Antwort im letzten Moment 63.000 Euro.  © privat

Ein Auftritt, der Mitte September aufgezeichnet, am Dienstag gesendet wurde – und ohne Happy End blieb. Die Mitarbeiterin einer Schulverwaltung in Thüringen verzockte sich bei der 64.000-Euro-Frage und fuhr mit 1000 Euro Gewinn nach Hause.

Und das nur, weil sie den Begriff Rekuperation nicht mit Elektroautos in Verbindung brachte. "Auf der Rückfahrt ärgerte ich mich, dass ich einfach geraten hatte – zumal mein Telefonjoker, ein Freund, die Antwort wusste."

Dennoch machte die Vogtländerin einen guten Eindruck. Sie wusste den Text des Pipi-Langstrumpf-Liedes, kannte Gin und Stadt Jerichow. "Es war ein spannendes Spiel – und mein Mann Matthias liebt mich trotzdem."

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Vor allem begeisterte Anke Haase Moderator Günther Jauch (66) mit ihrem rasanten Hobby Motorradrennsport. Ab 2005 arbeitete sie als Reifenmechanikerin. Für Haase kein Problem: "Als Jugendliche hatte ich das Schrauben bei meiner S 50 gelernt." Damals fuhr sogar Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher (53) unter Pseudonym Motorradrennen. Die Pausaerin zu Schumachers Zweirad-Können: "Ja."

Auf einer Simson SR 50 lernte Anke Haase das Schrauben. Stolz zeigt sie das Gefährt auf ihrer Lieblingsstrecke, dem Schleizer Dreieck.
Auf einer Simson SR 50 lernte Anke Haase das Schrauben. Stolz zeigt sie das Gefährt auf ihrer Lieblingsstrecke, dem Schleizer Dreieck.  © Igor Pastierovic
Anke Haase war als Reifenmechanikerin am Hockenheimring und Schleizer Dreieck tätig.
Anke Haase war als Reifenmechanikerin am Hockenheimring und Schleizer Dreieck tätig.  © privat

Nach der Geburt ihrer Kinder erwarb Anke Haase sogar die Rennleiter-Lizenz, ist verantwortlich für Motorradrennen zum Beispiel an ihrer Hausstrecke, dem Schleizer Dreieck. Auch am Hockenheim- oder Sachsenring war sie schon aktiv. "Tolle Erlebnisse und ein spannendes Hobby."

Titelfoto: Igor Pastierovic

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