Diese 21 Parteien treten zur Landtagswahl im Südwesten an
Von David Nau
Stuttgart - In wenigen Tagen wählen die Menschen im Südwesten einen neuen Landtag - und haben dabei auf dem Wahlzettel eine große Auswahl.
Nach Angaben des Innenministeriums hat der Landeswahlausschuss die Landeslisten von 21 Parteien zur Wahl zugelassen - und damit alle eingereichten.
Die Landeslisten der Parteien können die Menschen mit der Zweitstimme wählen. Die Stimme entscheidet über die künftige Sitzverteilung im Landtag.
Das Kreuz für die Zweitstimme können die Wählerinnen und Wähler in der rechten Spalte des Wahlzettels setzen.
Auf den Landeslisten stehen laut Innenministerium insgesamt 657 Menschen.
In dieser Reihenfolge stehen die Parteien auf dem Stimmzettel:
- Bündnis 90 / Die Grünen (Grüne)
- Christlich Demokratische Union (CDU)
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
- Freie Demokratische Partei (FDP)
- Alternative für Deutschland (AfD)
- Die Linke
- Freie Wähler
- Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei)
- Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
- Klimaliste Baden-Württemberg
- Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP)
- Volt Deutschland
- Bündnis C - Christen für Deutschland
- Partei der Humanisten - Fakten, Freiheit, Fortschritt (PdH)
- Partei für Verjüngungsforschung
- Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit (BSW)
- Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer
- Partei der Rentner (PDR)
- Partei des Fortschritts (PdF)
- Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
- WerteUnion
Wie zurechtkommen im Parteien-Dschungel?
Mit der Erststimme wählen die Menschen einen Abgeordneten für ihren Wahlkreis, der direkt ins Parlament einzieht. Das Kreuz für den Direktkandidaten können Wählerinnen und Wähler in der linken Spalte des Wahlzettels setzen.
In den Wahlkreisen stellen sich laut Innenministerium 566 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl.
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2026 wurde Anfang Februar veröffentlicht und ist bis zum Wahltag am 8. März 2026 um 18 Uhr nutzbar. Er soll Wählerin oder Wähler Orientierung im Parteien-Dschungel geben. Eine Anmeldung oder Angabe persönlicher Daten ist dafür nicht erforderlich.
Titelfoto: Uli Deck/dpa
