Fahrer hatte keine Chance: Auto rast gegen Baum und brennt völlig aus
Marktoberdorf - Auf Höhe des Gemeindeteils Rieder der Stadt Marktoberdorf ist am Donnerstag ein 59 Jahre alter Autofahrer bei einer schweren Kollision ums Leben gekommen.
Nach ersten Informationen ereignete sich der Vorfall im schwäbischen Landkreis Ostallgäu gegen 15.32 Uhr auf einer Landstraße. In dem Abschnitt zwischen Roßhaupten und Seeg kollidierte der Tesla frontal mit einem Baum und ging offenbar unmittelbar darauf in Flammen auf.
Der Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß aus dem Wagen geschleudert. "Aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen verstarb der 59-Jährige noch an der Unfallstelle", teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am Abend mit.
"Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben."
Der Wagen des Verunfallten brannte bis zur Unkenntlichkeit aus.
Ermittlungen zum Unfallhergang noch in einem frühen Stadion
Auf TAG24-Rückfrage erklärte ein Beamter am Nachmittag, dass ein möglicher Suizid nach den ersten Erkenntnissen nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Kreisstraße musste für mehrere Stunden wegen der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten vollständig gesperrt werden.
Zur genauen Unfallursache wurden noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Sachschaden laut Einschätzung der Beamten etwa bei 50.000 Euro liegt.
Ob der Fahrer ohne Gurt gefahren ist oder durch einen anderen Grund aus seinem Auto geschleudert wurde, konnte noch nicht mitgeteilt werden.
Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum zugetragen hatte, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner – natürlich auch anonym.
Die Telefonnummern lauten 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123. Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es auch die "Nummer gegen Kummer" unter 116 111.
Titelfoto: Michael Breher / EinsatzReport24

