Horror-Unfall zwischen Reise- und Linienbus: Ein Kind tot! Mehrere Schwerverletzte
Hebertshausen - Im oberbayerischen Landkreis Dachau sind am Mittwochmittag ein Linien- und ein mit Schulkindern besetzter Reisebus schwer miteinander kollidiert! Ein Kind soll den Crash nicht überlebt haben.
"Wir sprechen hier von teilweise schweren Verletzungen unter den Kindern", so der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, Reinhard Kolb, gegenüber TAG24.
Viele gesicherte Informationen von vor Ort liegen noch nicht vor, ein trauriges Detail sei jedoch bereits zu ihm durchgedrungen: "Soweit mir aktuell bekannt ist, wurde leider ein Kind bei dem Unfall getötet."
Zuvor berichteten bereits Medien davon, dass der Rettungsdienst vor Ort ein Kind reanimieren würde. Ob es sich dabei um dasselbe Kind handelt, ist derzeit noch unklar.
Wie es genau zu dem Unfall gegen 12.30 Uhr kam, ist noch völlig unklar. Seitdem laufen umfangreiche Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vor Ort.
Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben auf der Landstraße zwischen Ampermoching und Ottershausen im Bereich Hebertshausen.
Laut Michaela Grob, ebenfalls Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Oberbayern Nord, waren die Kinder auf einem Schulausflug unterwegs. Sie spricht von "drei schwerstverletzten Schülern".
Schwerstverletzte Kinder: Mögliche weitere Todesopfer nicht ausgeschlossen
Wie die "Bild" meldet, sollen in dem Reisebus Zweitklässler eine Grundschule in Haimhausen gewesen sein. Der Linienbus war ohne Passagiere unterwegs.
Die Polizei berichtet vom Unfallort von rund 35 Personen, die in dem Vorfall verwickelt waren.
Laut diversen Sprechern waren unter anderem mindestens vier Rettungshubschrauber, 15 Rettungswagen und acht Notärzte im Einsatz gewesen. Insgesamt seien mehr als 100 Helfer im Einsatz gewesen.
Allgemein werde von offizieller Seite her überwiegend von mehreren mittleren bis schweren Verletzungen berichtet. Bei den "schwerstverletzten" Kindern ist eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen.
"Meine Gedanken, Wünsche und Gebete sind bei den verletzten Kindern", schrieb der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) auf Facebook. "Die Schule hat die Eltern informiert; ein Krisenteam ist vor Ort!"
Die Staatsstraße 2339 wurde in dem betroffenen Bereich für die Bergungs- und Unfallmaßnahmen gesperrt. Die Polizei hat – unterstützt von einem Sachverständigen – die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.
Wie Sprecherin Grob mitteilte, seien die Fahrzeuge wohl "im Begegnungsverkehr kollidiert". Es wurde eine Verhandlungsgruppe und eine Betreuungsgruppe für sowohl für Einsatzkräfte als auch für Eltern eingerichtet.
Originalmeldung: 14.24 Uhr. Letzte Aktualisierung: 16.35 Uhr.
Titelfoto: Montage: network-pictures.com (2)

