Blackout in Berlin: Experten legen Bericht zum Stromausfall im Januar vor

Von Andreas Heimann

Berlin - Nach dem größten Stromausfall seit dem Zweiten Weltkrieg will eine Expertenkommission am Montagvormittag ihre Erkenntnisse vorstellen.

Eine mutmaßlich linksextremistische Gruppe verübten einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Steglitz-Zehlendorf. (Symbolfoto)  © Soeren Stache/dpa

Die Kommission wurde bereits Ende Januar vom Senat eingesetzt, sie stellt im Roten Rathaus ihren Bericht vor.

Dabei geht es insbesondere um einen besseren Schutz der Berliner Bevölkerung vor und während solcher Ereignisse. 

Bei dem längsten Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg waren insgesamt rund 100.000 Menschen betroffen, viele mussten mitten im Winter tagelang komplett ohne Strom und Heizung klarkommen.

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Brandanschlag legte die Stromversorgung lahm

Zehntausende Haushalte waren im Januar bei klirrender Kälte ohne Strom. (Archivfoto)  © Michael Kappeler/dpa

Hintergrund des Ausfalls war ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Berlin rief danach eine sogenannte Großschadenslage aus. 

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) hatte bereits kurz nach dem Blackout angekündigt, es müsse geprüft werden, wo sich Abläufe optimieren ließen.

Die Expertengruppe soll Einschätzungen zu künftigen Risiken und Handlungsempfehlungen abgeben. 

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Zu der Gruppe gehören der Vorstandsvorsitzende der Charité, Heyo Kroemer, die frühere Bahn-Managerin Sigrid Nikutta, der ehemalige Berliner Feuerwehrchef Albrecht Broemme und der frühere Brigadegeneral der Bundeswehr, Uwe Nerger.

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