Berlin - Die Polizei hat in Berlin einen größeren Drogenfund gemacht, das allein ist nicht ungewöhnlich, aber die Tatverdächtige schon.
Denn beim "Besitzer" der diversen Rauschmittel soll es sich um eine 60 Jahre alte Frau handeln, wie die Behörde bei Facebook mitteilte.
Der Vorfall trug sich bereits Anfang Mai zu. Demnach bekamen die Beamten einen anonymen Tipp, woraufhin der Ziviltrupp der 13. Einsatzhundertschaft eine Wohnung im Prenzlauer Berg durchsuchte.
Dort stellten die Polizisten Kokain, Marihuana und LSD sicher. Beim Blick ins Kellerabteil der mutmaßlichen Dealerin entdeckten die Einsatzkräfte noch mehr Koks und LSD.
Dazu wurden noch - in alphabetischer Reihenfolge - Amphetamin, Cannabis, Ecstasy, Haschisch, Ketamin, MDMA und psychoaktive Pilze gefunden. Feinwaagen und das benötigte Verpackungsmaterial gesellten sich auch noch hinzu, also quasi alles, was das Dealer-Herz begehrt.
Insgesamt tüteten die Polizeikräfte 5,5 Kilogramm an Betäubungsmitteln ein, die anschließend fein säuberlich auf der Wache aufgereiht und abgelichtet wurden.
In der vergangenen Woche erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen die 60-Jährige, die allerdings mit einer Haftverschonung bedacht wurde und somit (vorerst) nicht hinter Gitter muss.