Explosion in Schöneberg: Wohnhaus schwer beschädigt
Berlin - Ein lauter Knall hat am späten Montagabend die Mieter eines Wohnhauses in Berlin-Schöneberg aufgeschreckt.
Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es gegen 21.31 Uhr in der vierten Etage eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Potsdamer Straße zu einer Explosion.
Trotz der starken Detonation gab es keine Verletzten.
Anschließend brach in der Wohnung ein Feuer aus, das von den Brandbekämpfern schnell gelöscht werden konnte.
Das Gebäude wurde durch die heftige Druckwelle schwer in Mitleidenschaft gezogen. Teile der Außenwand drohten in den Innenhof zu stürzen. Auf einem Foto sind deutliche Risse im Mauerwerk zu erkennen.
Um die Statik des beschädigten Gebäudes einzuschätzen, wurden die zuständige Bauaufsicht und das Technische Hilfswerk zurate gezogen.
Als Ergebnis untersagten die Sachverständigen die Nutzung der Wohnungen im rechten und linken Seitenflügel. Außerdem wurde der Innenhof vorsichtshalber gesperrt. Den betroffenen Mietern wurden Notunterkünfte gestellt.
Die Feuerwehr war mit 28 Einsatzkräften vor Ort. Zur Ursache der Explosion lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Titelfoto: Berliner Feuerwehr
