Jeder Schüler ein Lebensretter? Berlin bringt Unterricht für Reanimation an den Start

Berlin - Das Land Berlin hat gemeinsam mit der ADAC Stiftung beschlossen, den Unterricht zur Wiederbelebung an weiterführenden Schulen auszubauen.

Laut ADAC könnten in Deutschland jährlich bis zu 10.000 Menschenleben gerettet werden, wenn sofort Erste Hilfe geleistet wird. (Symbolbild)
Laut ADAC könnten in Deutschland jährlich bis zu 10.000 Menschenleben gerettet werden, wenn sofort Erste Hilfe geleistet wird. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Am Mittwoch ist Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (42, CDU) zur Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung anwesend.

Im Anschluss plant sie, gemeinsam mit einem Notarzt der ADAC-Luftrettung und einer Schulklasse praktische Wiederbelebungsübungen durchzuführen. Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr und wird auf dem Friedrich-Ebert-Platz am Reichstagsgebäude abgehalten.

Nach Angaben der ADAC-Stiftung ließen sich in Deutschland jedes Jahr bis zu 10.000 Leben retten, wenn mehr Menschen in Notfällen unmittelbar Erste Hilfe leisten würden.

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Diese Fähigkeiten sollen künftig auch Schülerinnen und Schülern im Unterricht vermittelt werden.

Bereits im November des vergangenen Jahres führte eine Schule im Stadtteil Britz das neue Fach "Retten und Schützen" für die 9. und auch 10. Klasse ein.

Ziel ist es, Jugendliche auf echte Notfälle vorzubereiten und ihnen Fähigkeiten in Erster Hilfe, Feuerwehrtechnik und Katastrophenschutz zu vermitteln.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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