CSD-Gegendemo in Berlin: Polizei filzt Rechte am Potsdamer Platz
Berlin - Während Hunderttausende Teilnehmer am Samstag friedlich den Christopher Street Day in Berlin feiern, haben sich am Mittag Gegner am Potsdamer Platz versammelt.
Unter dem Motto "Wir sagen 'Nein zum CSD' - Schluss mit den Gendern - Es gibt nur zwei Geschlechter 'Mann und Frau'" wollen die Demonstranten von dort ausgerechnet über den Nollendorfplatz im Regenbogenkiez zum Brandenburger Tor ziehen.
Am Rand dieser Gegendemonstration überprüfte die Polizei am Bahnhof Potsdamer Platz 15 Personen, die mutmaßlich einer rechten Gruppierung angehören, wie die Behörde beim Kurznachrichtendienst X mitteilte.
Dabei entdeckten die Beamten einen verbotenen Gegenstand und untersagten dem Besitzer die Teilnahme an der Versammlung.
Anschließend begleiteten die Einsatzkräfte die übrigen Teilnehmer der Gruppe zum Ort der Kundgebung.
Bisher sei die Lage aber entspannt, wie Polizeisprecher Florian Nath sagte. Die Überprüfung der Gruppierung sei im Verhältnis zu den unzähligen CSD-Besuchern marginal gewesen.
Die Polizei Berlin berichtet beim Kurznachrichtendienst X über den Vorfall am Potsdamer Platz
Die Polizei wird am Samstag mit etwa 2200 Kräften im Einsatz sein, um den großen CSD-Umzug und andere Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet abzusichern.
Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa
