Lufthansa-Streik legt BER weiter lahm: Mehrere Flüge gestrichen

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Von Fabian Nitschmann, Mia Bucher

Berlin - Den zweiten Tag in Serie fallen am Dienstag am Hauptstadtflughafen BER wieder zahlreiche Flüge wegen eines Pilotenstreiks bei der Lufthansa-Gruppe aus.

Der Streik der Lufthansa-Gruppe hatte in der Nacht auf Montag begonnen.
Der Streik der Lufthansa-Gruppe hatte in der Nacht auf Montag begonnen.  © Bodo Marks/dpa

Knapp 40 Starts und Landungen von Lufthansa wurden gestrichen, wie auf der Internetseite des BER zu sehen ist. Eurowings-Flüge finden nach den Ausfällen am Montag wieder statt.

Der Streik hatte in der Nacht auf Montag begonnen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat bis einschließlich Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen.

Zum Streik aufgerufen sind die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, der Lufthansa Cityline GmbH sowie - nur am Montag - auch die der Eurowings GmbH.

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Schon am Mittwoch kommt es dann zum nächsten Ausstand bei der Lufthansa: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.

Alternativen bei Störungen am Flughafen Berlin Brandenburg

Bei fehlendem Ersatzflug kann das Ticket in ein Bahn-Ticket der Deutschen Bahn umgewandelt werden. (Symbolbild)
Bei fehlendem Ersatzflug kann das Ticket in ein Bahn-Ticket der Deutschen Bahn umgewandelt werden. (Symbolbild)  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Der Flughafen BER empfiehlt Reisenden, sich vorab über den Flugstatus zu informieren. Das geht auf der Webseite der Lufthansa. Im Falle eines Ausfalls werden Fluggäste laut Lufthansa kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht und per Handy darüber informiert.

Sollte kein Ersatzflug verfügbar seien, sei es möglich, das Ticket in ein Zugticket der Deutschen Bahn umzuwandeln.

Hintergrund der aktuellen Pilotenstreiks der Vereinigung Cockpit sind Tarifkonflikte um die betriebliche Altersversorgung und die Vergütung bei der Regionaltochter Cityline.

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Im Tarifstreit über die betriebliche Altersvorsorge legen die Cockpit-Beschäftigten der Lufthansa bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Arbeit nieder.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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