Max Kruse vor Wechsel zu Berliner Influencer-Klub Delay Sports?

Berlin - Von der Bundesliga in die Kreisliga? Das wäre wirklich ein Paukenschlag: Beim VfL Wolfsburg ist Max Kruse (34) von Coach Niko Kovac (50) quasi vom Hof gejagt worden. Jetzt hat ihm der aufstrebende Berliner Influencer-Klub Delay Sports Berlin ein Angebot unterbreitet...

Delay-Sports-Gründer Elias Nerlich (24, r.) hat Max Kruse einen Platz in seinem aufstrebenden Amateurteam angeboten.
Delay-Sports-Gründer Elias Nerlich (24, r.) hat Max Kruse einen Platz in seinem aufstrebenden Amateurteam angeboten.  © Fabian Sommer/dpa

... das er aber wohl ausschlagen kann, jedenfalls vorerst. Denn wer weiß, ob er sich nicht irgendwann nach seiner professionellen Karriere vielleicht doch noch in die Niederungen des Amateurfußballs zurückbegibt, wo auch für den Star-Kicker einst alles anfing.

Für seinen neuen YouTube-Kanal "Die Kruses" hat der 34-Jährige kürzlich mit "Schlag den Max" eine neue Rubrik ins Leben gerufen. Sein erster Gegner war dabei Ex-Profi Kevin Pannewitz (30), der mittlerweile eben für Delay Sports aufläuft.

Vielleicht kam es auch deshalb zum doch eher abwegigen Angebot des Vereinsgründers Elias Nerlich (24). "Ich sag Dir, wie es ist, wir haben noch einen Platz frei", zitiert "B.Z." den YouTube- und Twitch-Star.

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Man könne ihm zwar keine Million bieten, aber ein kühles Blondes nach dem Spiel und Männer mit Ehrgeiz. Ob das Kruse hinterm Ofen hervorlocken kann?

Fakt ist, dass der Ex-Nationalspieler noch bis Sommer 2023 vertraglich an die Wölfe gebunden ist. Eine Auflösung seines lukrativen Kontrakts kam für ihn bislang nicht infrage.

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Max Kruse entscheidet im Winter über sportliche Zukunft: Wechsel in der Bundesliga oder in die MLS?

Für den Amateurfußball ist es noch zu früh, doch wohin führt der Weg von Max Kruse (34) im Winter?
Für den Amateurfußball ist es noch zu früh, doch wohin führt der Weg von Max Kruse (34) im Winter?  © Michael Matthey/dpa

Im Winter will Max dann über seine sportliche Zukunft entscheiden. Nach der Ausbootung in Wolfsburg und dem prophezeiten Ende seiner Bundesliga-Karriere dürfte sein Ehrgeiz geweckt sein, es seinen Kritikern noch einmal zu zeigen.

Eine Rückkehr zum SV Werder Bremen wird daher immer wieder heiß diskutiert. Die Frage ist nur, ob sich Kruse dafür auf eine satte Gehaltskürzung einlassen würde, denn anderweitig könnte Werder sich seine Dienste wohl kaum leisten.

Beim Abschiedsspiel für Bundesliga-Legende Claudio Pizarro (43) fachte der Wahlberliner dieses Gerücht noch einmal selbst an. Für seinen YouTube-Kanal fragte er Bremens sportlichen Leiter Clemens Fritz (41), auf wie viel Gehalt er verzichten müsse. Dessen schlagfertige Antwort lautete: "Alles".

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Die Fans der Grün-Weißen würden ein erneutes Engagement an der Weser aber auf jeden Fall begrüßen, denn der ehemalige Spieler wurde bei dem Abschiedskick am Samstag frenetisch gefeiert. Kruse kokettiert aber auch offen mit einem Wechsel in die US-Profiliga MLS.

Genug Zeit, um in Ruhe über seine sportliche Zukunft nachzudenken, hat Max Kruse jetzt jedenfalls, denn der Offensivkünstler zog sich Anfang der Woche im Training beim VfL einen Muskelfaserriss zu, muss dem grünen Rasen daher für einige Wochen fernbleiben. Mal sehen, wo er dann im Winter aufschlagen wird.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa, Michael Matthey/dpa (Bildmontage)

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