Nach tödlichem Kita-Unfall: Das ist der aktuelle Stand

Von Marion van der Kraats

Berlin - Knapp drei Monate nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ist weiter unklar, wie es dazu kam.

Kerzen, Blumen und Plüschtiere erinnern an das schreckliche Unglück. (Archivbild)  © Jens Kalaene/dpa

Die Staatsanwaltschaft Berlin versucht in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren die konkrete Todesursache und den Hergang des Todes zu ermitteln.

Dafür wurde eine Obduktion der Leiche angeordnet. Zudem soll ein Sachverständiger die beschlagnahmte Glasterrassentür untersuchen.

Es geht laut Staatsanwaltschaft darum zu prüfen, ob ein Fremdverschulden vorliegt. Die Ergebnisse der Untersuchungen liegen allerdings noch nicht vor, wie ein Behördensprecher auf Anfrage mitteilte.

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Ein fünfjähriger Junge war am 19. Januar in der Kita in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick von einer Tür erschlagen worden und gestorben. Es soll geklärt werden, ob die Tür aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stürzte.

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Der tödliche Unfall ereignete sich in dieser Kindertagesstätte in Niederschöneweide. (Archivbild)  © Jens Kalaene/dpa

Auf der Website der Kita wird mit einem Text aus dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry an das Unglück erinnert. Zugleich bedankt sich die Einrichtung für Anteilnahme und Unterstützung.

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