Nach Brandanschlag auf Behörde: Amt öffnet wieder - mit neuen Regeln

Von Monika Wendel

Finsterwalde (Elbe-Elster) - Nach dem Angriff auf eine Jugendamts-Mitarbeiterin im südbrandenburgischen Finsterwalde gelten seit Dienstag erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in den Außenstellen der Kreisverwaltung.

Ab dem heutigen Dienstag sind Teile der Kreisverwaltung wieder für Besucher geöffnet.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Ein Wachschutz ist während der Sprechzeiten im Einsatz, wie die Kreisverwaltung ankündigte. Zudem müssen die Bürger vorab Termine vereinbaren.

Die Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster nimmt nach der Attacke am vergangenen Donnerstag in Finsterwalde den Dienstbetrieb ab Dienstag schrittweise wieder auf.

Das Gesundheitsamt sowie das Amt für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz stehen wieder für die Bürger zur Verfügung. Ein Sicherheitsdienst ist laut Kreisverwaltung sowohl in Finsterwalde als auch am Standort Bad Liebenwerda im Einsatz.

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Das Jugendamt sowie das Straßenverkehrsamt sind am Standort Finsterwalde aber "aufgrund technischer und organisatorischer Erfordernisse" bis auf Weiteres nicht erreichbar, wie es hieß.

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Besucher erhalten nur nach Termin Zutritt zum Amt

Nach dem Brandanschlag mussten vier Menschen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Die Haupteingänge der Gebäude der Außenstelle blieben zudem geschlossen. Zutritt erhalten nur Besucher, die vorab einen Termin vereinbart haben, kündigte der Landkreis an. 

Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes war in Finsterwalde während der Sprechzeit von einem Besucher angegriffen worden.

Er legte ein Feuer im Büro der Mitarbeiterin. Bei dem Streit, der eskalierte, soll es um das Thema Kindeswohl gegangen sein. 

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Laut Polizei waren vier Menschen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus äußerte sich auch am Montag nicht zur Motivlage des Mannes.

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