Schlachthof-Bullen büxen nach Unfall aus: Acht Tiere erschossen, eines weiterhin verschwunden

Von Hannes Rücker, Wilhelm Pischke, Stefan Kruse, Lukas Dubro, Denis Zielke

Gulow - Nach dem Tiertransporter-Unfall bei Groß Pankow (Landkreis Prignitz) am Donnerstag ist einer der flüchtigen Bullen bislang nicht gefunden worden.

Der Viehtransporter kippte beim Gegenlenken um. (Symbolfoto)  © David Inderlied/dpa

Von dem Tier fehle jede Spur, sagte ein Sprecher des Landkreises am Montagvormittag auf Anfrage. Die Suche nach dem Tier laufe demnach weiter.

Bei dem Unglück am vergangenen Donnerstag auf der Landstraße 10 unweit des Gemeindeteils Gulow waren neun der um die 850 Kilogramm schweren Tiere weggerannt.

Acht wurden inzwischen gefunden und nach Angaben des Landkreises erschossen, da eine Gefahr für Menschen bestanden habe. Zunächst war von zehn ausgebüxten Tieren die Rede gewesen.

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Der Transporter war am Donnerstagmittag auf dem Weg zum Schlachthof auf einer Landstraße umgekippt. Er hatte 27 Bullen geladen.

Von den Tieren, die nicht davonliefen, erschoss ein Jäger drei verletzte Bullen vor Ort. Die anderen Bullen wurden mit einem weiteren Fahrzeug wie geplant zum Schlachthof Perleberg gebracht.

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Bei dem Unfall wurde der 55 Jahre alte Fahrer des Transports leicht verletzt. Die Fahrbahn wurde geräumt und der umgekippte Transporter abgeschleppt.

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