"Wir sind Amazonen-Krieger!": So schön war der CSD in Chemnitz

Chemnitz - Aus der "Pride Parade" wurde ein "Pride sit-in": Auch 2020 gab es einen Chemnitzer "Christopher Street Day" (CSD). Anstelle eines Umzuges fand er am Samstag Nachmittag aber stationär im Rahmes des "Parksommers" im Zentrum statt. Und war gut besucht.

Bunt im Schatten: Der diesjährige CSD lockte trotz der Hitze viele, vor allem junge Menschen in den Stadthallenpark.
Bunt im Schatten: Der diesjährige CSD lockte trotz der Hitze viele, vor allem junge Menschen in den Stadthallenpark.  © Uwe Meinhold

"Der CSD orientiert sich bei der Veranstaltung an den geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften des 'Parksommers' und der Begrenzung auf 750 Teilnehmende", teilten die Veranstalter im Vorfeld mit.

Bei praller Sonne und bis zu 32 Grad im Schatten waren die Plätze unter den Stadthallenpark-Bäumen sehr begehrt.

Das Motto des diesjährigen CSD: "Fight with Pride". Es soll als kämpferischer Ansporn für Lesben, Schwule, Bi-, Inter- und Transsexuelle dienen, gegen Diskriminierung zu kämpfen.  "Wir sind Amazonen-Krieger", sagten dazu passend Stefan Jaroschinski und Alechsa.

Der Chemnitzer CSD wurde um 14 Uhr von Schwester Daphne vom "Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz" auf der Parksommer-Bühne eröffnet. Für vier Stunden gab es Musik (wie von der Kölner Elektrorock-Band "Rules Of This Game") und Vorträge."

Stimmen eigentlich mit dem CSD-Motto überein: Die "Amazonenkrieger" Stefan Jaroschinski (r.) und Alechsa.
Stimmen eigentlich mit dem CSD-Motto überein: Die "Amazonenkrieger" Stefan Jaroschinski (r.) und Alechsa.  © Uwe Meinhold

Christopher Street Days" finden seit 1972 in Deutschland statt, sie erinnern an den Antidiskriminierungs-Aufstand von Homosexuellen in der gleichnamigen New Yorker Straße im Sommer 1969. 

Titelfoto: Uwe Meinhold

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0