Chemnitz - Nach einem Banküberfall in Chemnitz suchte die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter! Einige Tage nach der Tat veröffentlichten die Beamten Bilder des mutmaßlichen Bankräubers. Mittlerweile wurde die Öffentlichkeitsfahndung beendet.
"Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz hat das Amtsgericht Chemnitz einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen", erklärte ein Polizeisprecher.
Aus diesem Grund veröffentlichten die Beamten die Bilder einer Überwachungskamera, die sich im Gebäude befindet. Die Fotos waren einige Tage auf der Seite der Polizei zu finden. Anschließend wurden sie entfernt. Die Öffentlichkeitsfahndung wurde beendet.
Ob die Beamten den Mann schnappen konnten, bleibt unklar. "Aus ermittlungstaktischen Gründen sind derzeit keine weiteren Angaben möglich", heißt es dazu.
Gegen den Verdächtigen wird wegen räuberischer Erpressung ermittelt. Im Falle einer Verurteilung droht dem Täter eine mehrjährige Gefängnisstrafe.
Bankräuber bedrohte Bankangestellte (39) mit Waffe
Der Mann hatte am Montagabend die Volksbank in der Inneren Klosterstraße überfallen. Er bedrohte am Schalter eine Mitarbeiterin (39) mit einer Waffe und forderte Geld.
"Die 39-Jährige übergab dem Täter daraufhin Bargeld, mit dem der Mann die Filiale verließ", teilte die Polizei mit. Glücklicherweise blieb die Bankmitarbeiterin unverletzt.
Zwar leiteten die Beamten daraufhin Suchmaßnahmen ein - doch der Täter blieb verschwunden. Umso größer war die Hoffnung, dass der Bankräuber durch die Überwachungsbilder gefunden wird.
Erstmeldung: 30. Januar, 15.26 Uhr, zuletzt aktualisiert am 5. Februar, 14.46 Uhr