Nach Macheten-Überfall: Hat sich der Neonazi seine Finger freiwillig abhacken lassen?

Chemnitz - Neue Details zur Macheten-Attacke in Chemnitz! Hat das Opfer die Tat nur inszeniert?

In der Paul-Bertz-Straße fand das LKA die drei gesuchten Finger nach dem angeblichen Macheten-Überfall.
In der Paul-Bertz-Straße fand das LKA die drei gesuchten Finger nach dem angeblichen Macheten-Überfall.  © Haertelpress

Mitte August sollen einem polizeibekannten Neonazi (28) in Chemnitz am helllichten Tag drei Finger abgehackt worden sein. Erst vor zwei Wochen fand das Landeskriminalamt dann die gesuchten Gliedmaßen in einem Glascontainer in der Paul-Bertz-Straße.

Der Mann hatte ursprünglich behauptet, er sei im Stadtpark von einer Gruppe Vermummter überfallen und dann verstümmelt worden.

Die Ermittler gehen mittlerweile aber davon aus, dass der 28-Jährige und ein Kumpel (36) nun selbst hinter der Tat stecken. Bisher schwiegen die beiden zu den Vorwürfen.

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Wie die BILD nun erfuhr, soll der 28-Jährige wohl Schulden gehabt haben. Nachbarn berichteten dem Blatt, dass die Finger wegen Versicherungsbetrugs abgehackt worden seien. Denn: Der mögliche Verlust eines Fingers wird in einer Unfallversicherung mitversichert. Wollte er also mit der Versicherungssumme Schulden tilgen?

Im Chemnitzer Stadtpark wurde zuerst nach den abgehackten Fingern gesucht.
Im Chemnitzer Stadtpark wurde zuerst nach den abgehackten Fingern gesucht.  © Haertelpress
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Ermittelt wird wegen des Falls weiterhin in alle Richtungen.

Titelfoto: Haertelpress

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