Chemnitz - Mitten im Branchenkampf zwischen der Taxigenossenschaft und dem Transport-Dienstleister Uber tut sich in Chemnitz eine neue Alternative auf: "Karlskopf"-Gründer Martin König (35) und sein Vater Jens (65) haben einen eigenen Fahrdienst ins Leben gerufen.
"Ich wollte das eigentlich schon viel früher machen", sagt der 35-Jährige. Sein Vater war früher als Taxifahrer tätig und er habe ebenfalls schon lange mit dem Gedanken gespielt. Nun setzen beide die Idee gemeinsam um.
Eine Konkurrenz zum neuen Anbieter Uber, bei dem Fahrten per App gebucht werden, wollen sie nicht sein: "Wir haben eine ganz andere Zielgruppe", sagt König.
Er und sein Vater wollen vor allem älteren Menschen einen komfortablen Service bieten. Es ginge ihnen nicht nur darum, die Leute von A nach B zu befördern, sondern um eine Rundum-Betreuung.
"Wir begleiten die Leute auch ins Wartezimmer beim Arzt oder bringen mal die Einkäufe in die Wohnung", so der "Karlskopf"-Inhaber. Neben Krankenfahrten bieten sie auch Transferfahrten und einen Shuttleservice an.
Der König-Fahrdienst startet zunächst im kleinen Rahmen: Ein Auto ist im Einsatz. Gefahren wird es überwiegend von Vater Jens, während Sohn Martin parallel sein Bekleidungsgeschäft führt. Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findet Ihr unter: fahrservice-koenig.de.