Lauter Knall in Chemnitz: Was ist denn hier in die Luft geflogen?

Chemnitz - Am Donnerstagnachmittag war in Chemnitz-Bernsdorf ein lauter Knall zu hören. Das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) sprengte gefährliche Substanzen.

LKA-Einsatz am Donnerstagnachmittag in Chemnitz: Die Einsatzkräfte mussten gefährliche Substanzen sprengen, weil diese nicht transportiert werden konnten.
LKA-Einsatz am Donnerstagnachmittag in Chemnitz: Die Einsatzkräfte mussten gefährliche Substanzen sprengen, weil diese nicht transportiert werden konnten.  © Haertelpress

Hintergrund ist eine Durchsuchung in einem alten Garagenkomplex in der Reichenhainer Straße. Dort fanden die Einsatzkräfte offenbar mehrere chemische Stoffe, die entsorgt werden mussten.

Auf TAG24-Nachfragte bestätigte ein LKA-Sprecher die Sprengung am Donnerstagnachmittag: "Das war eine Entsorgungssprengung von Material, das nach Ansicht unserer Experten nicht transportiert werden konnte."

Weitere Einzelheiten zum LKA-Einsatz könnte man erst nach den Osterfeiertagen liefern, heißt es. Fakt ist jedoch: Die Garagen-Durchsuchungen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit einem Gefahrgut-Einsatz in Chemnitz am vergangenen Donnerstag.

Chemnitz: Mega-Schlange in Chemnitz: Wieso stehen hier so viele Menschen?
Chemnitz Lokal Mega-Schlange in Chemnitz: Wieso stehen hier so viele Menschen?

Ein Mann (59) lagerte in seiner Wohnung etliche Chemikalien und Experimentieranlagen. Die Substanzen wurden als hochgefährlich eingestuft!

Eine leichte Rauchwolke stieg nach der kontrollierten Sprengung auf.
Eine leichte Rauchwolke stieg nach der kontrollierten Sprengung auf.  © Haertelpress
Deine täglichen News aus Chemnitz

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Chemnitz & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Denkbar wäre, dass der 59-Jährige in einer der Garagen in der Reichenhainer Straße weitere gefährliche Chemikalien lagerte. Bestätigt wurde das allerdings bisher nicht.

Mehr zum Thema Chemnitz Lokal: