Trotz Anschlag in Berlin: Queere Chemnitzer lassen sich nicht einschüchtern

Chemnitz - Der Anschlag auf den CSD in Berlin schockiert auch die queere Community in Sachsens drittgrößter Stadt. Während der Mitorganisator des Chemnitzer CSD, Robert Lutz (38), erklärt, dass man mit solchen Anschlägen zu rechnen habe, will sich die Gemeinschaft nicht einschüchtern lassen.

Robert Lutz (38), Mitorganisator des Chemnitzer CSD, war selbst nicht in Berlin dabei, aber ein guter Freund von ihm. Dieser hat den Anschlag auch gesehen.  © Ralph Kunz

Robert Lutz war selbst nicht in Berlin, dafür ein guter Freund von ihm. Dieser sah, wie das Fahrzeug in die Menge gefahren ist. "Er hat die Schreie gehört", erzählt Lutz auf TAG24-Nachfrage.

Körperlich gehe es dem Bekannten gut, allerdings habe ihn der Terror-Akt mitgenommen.

Angst vor einem Terror-Anschlag habe der Chemnitzer nicht. Sich wegzuducken "ist genau das, was die Angreifer wollen".

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Aber: "Dennoch muss man sagen, dass man heutzutage mit so was immer rechnen muss." Anfang Juli wurde beim CSD in Chemnitz ein Rollstuhlfahrer durch einen Eier-Wurf leicht verletzt.

Ob der Anschlag in der Bundeshauptstadt sicherheitsmäßig auch Auswirkungen auf den CSD in Chemnitz habe, kann Lutz noch nicht sagen.

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Man stehe für das jährliche Event in stetigem Austausch mit der Polizei und den Behörden.

Auf die Frage, ob es 2027 eine CSD-Veranstaltung in Chemnitz geben wird, antwortet Robert Lutz: "Davon gehe ich aus."

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