Dresden - Wasser-Stopp im Dresdner Osten! Am frühen Dienstagmorgen ist auf dem Cunnersdorfer Weg ein Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung aufgetreten. Plötzlich stehen mehr als 300 Haushalte in Cunnersdorf und Umgebung den gesamten Tag ohne Wasserversorgung da.
Der Schaden passierte rund 130 Meter nach dem Abzweig von der Pappritzer Straße in Cunnersdorf, wie SachsenEnergie mitteilte. Bitter: die betroffene Leitung versorgt normalerweise die drei Ortsteile Cunnersdorf, Helfenberg und Rockau mit Wasser.
Laut dem Energieversorger habe man "unverzüglich mit der Reparatur des Wasserrohrs begonnen". Die Wasserversorgung bleibt während der Arbeiten allerdings unterbrochen - 310 Haushalte bekommen am heutigen Dienstag kein Wasser aus ihren Hähnen.
Die Reparatur wird voraussichtlich den ganzen Tag andauern. Der Cunnersdorfer Weg ist in dieser Zeit im Bereich des Rohrschadens komplett gesperrt. Danach nimmt SachsenEnergie "die Leitung langsam wieder in Betrieb und spült anschließend das fünf Kilometer lange Leitungsnetz."
Dabei weist das Unternehmen darauf hin, dass der Wasserdruck aufgrund des wechselnden Gefälles des Leitungsnetzes dann nur langsam erhöht wird - es können sich schnell Ablagerungen bilden und es kann zu Trübungen im Wasser kommen. "Diese sind jedoch gesundheitlich unbedenklich."
Immerhin: Die betroffenen Anwohner sitzen trotzdem nicht komplett auf dem Trockenen.
Betroffene in Cunnersdorf, Helfenberg und Rockau werden per Wasserwagen versorgt
Auf dem Markplatz in Cunnersdorf und am Landhotel in Rockau stellt SachsenEnergie nämlich jeweils einen 2 bzw. 2,5 Kubikmeter große Wasserwagen mit frischem Trinkwasser auf. "Anwohnende können sich dort dringend benötigtes Wasser abholen."
Das Unternehmen bittet die Betroffenen darum, das vorhandene Wasser sparsam zu verwenden und alle Wasserhähne geschlossen zu halten. Auch "Waschmaschinen, Geschirrspüler und andere wasserverbrauchende Geräte" sollen ausgeschaltet werden.
Wie es zu dem Rohrschaden kommen konnte, ist indes bislang nicht bekannt. Die Gründe würden derzeit ermittelt werden, erklärte SachsenEnergie.