Demos in Dresden: "Neonazis den Weg freigeprügelt" - Aktivisten kritisieren Polizei

Dresden - Am Samstag zogen rund 1400 Rechtsextreme durch Dresden um mit den Opfern der Bombenangriffe zu gedenken. Dabei stießen sie auf zahlreichen Gegenprotest.

Zahlreiche Menschen demonstrieren am heutigen Samstag gegen Rechtsextremismus.  © Steffen Füssel

Rund 3500 Gegendemonstranten begleiteten nach TAG24-Schätzung am Nachmittag den Trauermarsch.

Während der Demo-Zug bereits wieder am Startpunkt, dem Bahnhof Mitte, eingetroffen ist, sorgt die Polizei weiterhin für Sicherheit.

Der Aufmarsch an sich verlief größtenteils friedlich. Die Einsatzkräfte verhinderten mehrfach Durchbruch- und Blockade-Aktionen der Gegendemonstranten.

Dresden 16.500 Euro: Kritik am "teuren" Finanz-Berater

TAG24 hält Euch im Ticker über die Demonstrationen auf dem Laufenden.

Anzeige

14. Februar, 18.17 Uhr: Bündnis "Dresden Wi(e)dersetzen" kritisiert hartes Vorgehen der Polizei

Nach dem Ende der Versammlungen haben die Aktivisten des Bündnisses "Dresden Wi(e)dersetzen" die Polizei für ihr hartes Vorgehen kritisiert.

"Der heutige Tag hat gezeigt, dass die Polizei in ihrer Materialschlacht jedes Maß verloren hat. Die Versammlungsbehörde schränkt für die Neonazis die Bewegungsfreiheit abertausender Menschen in einem kompletten Stadtgebiet im Zentrum ein", erklärte Bündnis-Sprecherin Rita Kunert in einer Mitteilung am Abend.

Ihr Kollege Matthias Lüth wurde noch deutlicher und sagte, dass die Polizei den Neonazis den "Weg freigeprügelt" habe.

Für Stadträtin Anne Herpertz, ebenfalls Teil der Gruppe, war der Gegenprotest ingesamt jedoch ein Erfolg: "Wir können in diesem Jahr allerdings auch vermelden, dass unsere Versammlungen am 13.02. - wie auf dem Altmarkt - wirksam sind. Es gibt nahezu keine rechtsextreme Versammlung mehr am Tag der Bombardierung. 'Gedenken abschaffen' zu fordern - dafür wurde man leider vor Jahren noch ausgelacht. Inzwischen bricht die Menschenkette ein, die Neonazis veranstalten am 13.02. selbst fast nichts mehr auf relevanten Plätzen."

Laut Mitteilung der Aktivisten beteiligten sich rund 5000 Menschen am Gegenprotest.

Anzeige
Aus den Reihen der Gegendemonstranten wurde Kritik am Vorgehen der Polizei geäußert.  © Sebastian Kahnert/dpa

14. Februar, 17.40 Uhr: Polizei zieht erste Bilanz

"Für die Dresdner Polizei war es der erwartete herausfordernde Einsatz", sagte Polizeisprecher Thomas Geithner gegenüber TAG24 am frühen Abend.

Insbesondere in der Anfangsphase des großen Demo-Tages wurde laut Geithner mehrfach versucht, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin Pfefferspray ein.

Nach Ende der Versammlungen stehen insgesamt 24 Ermittlungsverfahren zu Buche, ein Großteil davon wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Die versuchten Durchbrüche der Gegendemonstranten werden als Landfriedensbruch ebenfalls strafrechtlich untersucht.

Polizeisprecher Thomas Geithner vor Ort.  © Eric Hofmann

14. Februar, 17.28 Uhr: Viele Straßenbahnen fahren wieder normal

Wie die DVB um kurz nach 17 Uhr mitteilten, können die Linien 3, 4, 9 und 11 nach dem Ende der Demonstration zwischen Theaterplatz und Neustädter Markt wieder planmäßig fahren.

Die Strecke der Linien 2 und 12 wurde bisher nur teilweise freigegeben, hier sind weiterhin Umleitungen zu beachten. Die 7 verkehrt wieder planmäßig.

Auch die 11 fährt wieder wie gewohnt. Die Linie 6 in Richtung Wölfnitz wird ab Bahnhof Neustadt über Lisstraße und Trachenberger Platz umgeleitet.

Die Buslinie 68 kann derweil die Haltestelle am Postplatz nicht bedienen. Weitere Informationen zu Einschränkungen im Bahnverkehr findet Ihr auf dem X-Kanal der DVB.

14. Februar, 16.42 Uhr: 1400 Rechtsextreme und 3500 Gegendemonstranten

Nach TAG24-Schätzung zogen rund 1400 Neonazis durch Dresdnen.

Am Gegenprotest nahmen rund 3500 Menschen teil.

14. Februar, 16.33 Uhr: Rechtsextremer Trauermarsch vorbei

Der Trauermarsch durch die Stadt ist vorbei.

Alle Teilnehmer der rechten Demo sind inzwischen wieder am Bahnhof Mitte eingetroffen.

Dort musste die Polizei noch einmal eingreifen und einen kleinen Gegenprotest Zurückrängen.

Alle Teilnehmer sind wieder am Bahnhof Mitte.  © Eric Hofmann

14. Februar, 16.21 Uhr: Innenminister und Polizeipräsident vor Ort

Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) und Polizeipräsident Lutz Rodig (62) sind am Bahnhof Mitte eingetroffen.

Sie wollen sich vor Ort einen Überblick verschaffen.

Innenminister Armin Schuster (64, CDU, l.) und Polizeipräsident Lutz Rodig (62, r.)  © Eric Hofmann

14. Februar, 16.11 Uhr: So lang ist der Demo-Zug

Diese Videoaufnahmen zeigen einmal die komplette Demonstration, von vorne bis hinten.

14. Februar, 15.48 Uhr: Rechte Demo auf der Zielgeraden

Trotz starken Gegenprotests am Rand wurde der rechte Trauermarsch kaum aufgehalten.

Während sich der Demo-Zug bereits auf der Zielgeraden befindet, konnte die Polizei sämtliche Blockade- und Durchbruchsversuche unterbinden.

Zurück am Startpunkt angelangt, werden die Neonazis ihr Schlussprogramm durchführen.

Die Polizei konnte sämtliche Blockade- und Durchbruchsversuche unterbinden.  © Holm Helis

14. Februar, 15.34 Uhr: Auch an der Ammonstraße wartet Gegenprotest

An der Ammonstraße haben sich ebenfalls dutzende Gegendemonstranten versammelt.

Die Polizei hat alles im Blick.  © Eric Hofmann

14. Februar, 15.30 Uhr: Demo zieht durch Freiberger Straße

Derzeit laufen die Teilnehmer des Aufzugs durch die Freiberger Straße.

Ebenfalls vor Ort ist der lautstarke Gegenprotest.

Auf der Freiberger Straße wird es derzeit laut.  © Eric Hofmann

14. Februar, 15.23 Uhr: Demo wird an Blockade vorbeigeleitet

Nach einem kurzen Stopp setzt sich die Menschenmenge wieder in Bewegung.

Die rechte Demo wird an der Blockade vorbeigeleitet.

14. Februar, 15.20 Uhr: Demo trifft auf Blockade an der Freiberger Straße

An der Freiberger Straße kommt der Trauermarsch erneut zum Stillstand.

Grund diesmal: eine angemeldete Blockade der Gegendemonstranten.

Für den Demo-Zug geht es an der Freiberger erstmal nicht weiter.  © Eric Hofmann

14. Februar, 15.16 Uhr: "Alerta"-Rufe, während Demo durch Hertha-Lindner-Straße zieht

Der rechte Demo-Zug zieht unter lautstarkem Gebrüll der Gegendemonstranten durch die Hertha-Lindner-Straße.

14. Februar, 15.13 Uhr: Sachsens Innenminister überwacht Demo-Geschehen

Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) beobachtet die Einsatzlage von Bildschirm aus.

Ein Beitrag auf X zeigt ihn gemeinsam mit der Inspekteurin der Polizei, Sonja Penzel.

14. Februar, 15.10 Uhr: Gegendemonstranten warten am Zwinger

Am Zwinger haben sich hunderte Gegendemonstranten versammelt, um den rechten Aufmarsch lautstark in Empfang zu nehmen.

Die Polizei bewacht die Absperrungen.  © Eric Hofmann

14. Februar, 15.02 Uhr: Demonstranten in Hektik hinter Haus der Presse

Hinter dem Haus der Presse ist eine größere Gruppe Gegendemonstranten in Richtung der Neonazi-Demo unterwegs.

Die Polizei eilt herbei.

Zwischen dem Haus der Presse und der SPD-Zentrale stürmten einige Gegendemonstranten entlang.  © Holm Helis
Die Gegendemonstranten rannten drauf los..  © TAG24
...und die Polizei hinterher.  © Holm Helis

14. Februar, 15.53 Uhr: Demo kam kurz zum Stillstand

Am Haus der Presse stand die Neonazi-Demo kurzzeitig still.

Während der genaue Grund unklar ist, hat die Polizei mehrere Einsatzkräfte zusammengezogen, um ein Dutzend Gegendemonstranten aus Richtung der Haltestelle Kongresszentrum/Haus der Presse fernzuhalten.

Mehrere hundert Teilnehmer sind es inzwischen.  © Holm Helis
Der Demo-Zug am Haus der Presse.  © Eric Hofmann

14. Februar, 14.47 Uhr: Polizei verhindert Durchbruch am Haus der Presse

Während der Demo-Zug am Haus der Presse vorbeikommt, haben Gegendemonstranten versucht, die Absperrung zu durchbrechen.

Nach wenigen Sekunden scheiterte der Versuch kläglich.

14. Februar, 14.38 Uhr: Neonazi-Demo läuft

Der Zug hat sich soeben in Bewegung gesetzt.

Soeben haben sich die Teilnehmer in Bewegung gesetzt.  © Eric Hofmann

14. Februar, 14.36 Uhr: Polizei macht sich bereit

Die Einsatzkräfte der Polizei machen sich bereit.

Gleich soll sich der Demo-Zug der Neonazis in Bewegung setzen.

Am Bahnhof Mitte wird es ernst.  © Holm Helis

14. Februar, 14.31 Uhr: Polizei greift am WTC durch

Am Dresdner World Trade Center hat die Polizei derzeit alle Hände voll zu tun.

Nach mehreren Durchbruchsversuchen der Gegendemonstranten ziehen die Beamten vereinzelt auch Leute aus der Menge.

Dieser Demonstrant wird von der Polizei durchsucht.  © Steffen Füssel

14. Februar, 14.27 Uhr: Demo-Zug stellt sich auf

Die Teilnehmer des Neonazi-Aufmarschs machen sich bereit.

In wenigen Moment soll sich der Zug in Bewegung setzen.

Gleich solls losgehen.  © Eric Hofmann

14. Februar, 14.25 Uhr: Redner schrammt haarscharf an Holocaust-Relativierung vorbei

Nach Lutz Giesen kam Redner Sven Skoda auf die Bühne.

Seine Rede war dabei nur haarscharf an einer Relativierung des Holocaust vorbei: "Wenn ihr an den Zahlen festhalten wollt, wenn das euer einziges Argument ist: Bitte, dann tragt das vor euch her. Aber wenn ihr ein Interesse an Ehrlichkeit habt, an Menschlichkeit, dann betrachtet auch die Zahlen rund um Dresden mit einem offenen Auge.

Sven Skoda am Rednerpult.  © Eric Hofmann

14. Februar, 14.14 Uhr: Giesen eröffnet Kundgebung

Mit Beschimpfungen der Gegendemonstranten hat Organisator Lutz Giesen die Kundgebung am Bahnhof Mitte eröffnet.

Auf die lautstarken Schmährufe aus den Reihen der Gegendemonstranten reagierte Giesen in seiner Rede mit: "Ach, ihr geht mir so auf den Sack." Anschließend bezeichnete er die Teilnehmer der Gegendemo als "Lodderlumpen" und erklärte die Teilnehmer des Trauermarschs zum "besseren Deutschland".

14. Februar, 13.40 Uhr: Lutz Giesen ist Vorort bei der rechten Demonstration

Lutz Giesen, Aktivist der "Freien Kameradschaftsszene", ist ebenfalls bei der rechten Demonstration vor dem Bahnhof Mitte vor Ort und hat bereits die Auflagen verkündet.

Zu sehen ist auch die Fahne der "Blauen Division", die im Zweiten Weltkrieg der Wehrmacht unterstand. Mittlerweile sind mehrere Hundert Teilnehmer bei der Demonstration eingetroffen.

Lutz Giesen, Aktivist der "Freien Kameradschaftsszene", ist der Anmelder der rechten Demonstration.  © Eric Hofmann

14. Februar, 13.05 Uhr: Gegendemonstranten versuchen Polizeisperren zu durchbrechen

Gegendemonstranten versuchten an der Freiberger Straße und an der Ammonstraße wiederholt, Polizeisperren zu durchbrechen, so die Behörde via X.

Die Beamten sind vor Ort und ergreifen entsprechende Maßnahmen.

Gegendemonstranten versuchten mehrfach, Polizeisperren zu überwinden.  © Sebastian Willnow/dpa

14. Februar, 12.49 Uhr: Teilnehmerzahl der rechten Demonstranten noch überschaubar

Am Sammelpunkt ist die Teilnehmerzahl der rechten Demonstration bislang überschaubar: Etwas mehr als 100 Demonstranten haben sich vor dem Bahnhof Mitte versammelt.

Die Polizei ist ebenfalls vor Ort und hat erste Schlagwerkzeuge sichergestellt.

Bisher haben sich gut 100 Demonstranten vor dem Bahnhof Mitte eingefunden.  © Eric Hofmann

14. Februar, 12.39 Uhr: Polizei nutzt Wasserwerfer zur technischen Absperrung

Im Bereich der Ostra-Allee setzt die Polizei nun Wasserwerfer als technische Absperrmaßnahme ein.

Zudem werden die Dresdner Beamten von Einsatzkräften aus Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei unterstützt.

Zur technischen Absicherung setzt die Polizei auf der Ostra-Allee Wasserwerfer ein.  © Steffen Füssel

14. Februar, 11.14 Uhr: Zahlreiche Menschen versammeln sich für Gegendemos

Vor dem Kulturzentrum "Scheune" auf der Alaunstraße haben sich bereits mehrere Menschen versammelt.

An einem Auto ist ein großes Laken mit der Aufschrift "Opfer Mythos Ade" angebracht. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort.

Zudem findet eine Gegendemo am Friedrich-List-Platz sowie am Schlesischen Platz statt.

Vor dem Kulturzentrum "Scheune" auf der Alaunstraße haben sich bereits viele Menschen zur Gegendemonstration eingefunden.  © Steffen Füssel
Auch die Antifa nimmt am Umzug am Schlesischen Platz beim Bahnhof Neustadt teil. Auf einem Plakat ist "Antifa bleibt antiautoritär" zu lesen.  © Steffen Füssel

14. Februar, 10.07 Uhr: Polizei Dresden ist bereits im Einsatz

Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilt, sind die Beamten bereits seit den Morgenstunden im Einsatz, um das Versammlungsgeschehen am heutigen Samstag zu begleiten.

Das Hauptaugenmerk des Einsatzes liegt dabei auf dem Aufzug der rechten Szene sowie dem angemeldeten Gegenprotest in der Dresdner Innenstadt. Dadurch ist mit Verkehrseinschränkungen im Stadtzentrum zu rechnen, wobei auch der Öffentliche Personennahverkehr zeitweise beeinträchtigt sein wird.

Unterstützung gibt es auch aus anderen Bundesländern.

14. Februar, 7.38 Uhr: DresdenWi(e)dersetzen ruft zu Gegendemonstrationen auf

Das Bündnis "DresdenWi(e)dersetzen" ruft Samstag ab 10.30 Uhr an mehreren Treffpunkten für Gegendemonstrationen gegen Rechtsextreme auf.

Ab 11 Uhr ist auf dem Postplatz in der Altstadt eine zentrale Kundgebung geplant.

Das Bündnis "DresdenWi(e)dersetzen‘" ruft zu Gegendemonstrationen gegen Rechtsextreme auf. (Archivbild)  © Str./dpa

13. Februar, 22.19 Uhr: Kirchenglocken zur Erinnerung

Am 13. Februar läuten traditionell gegen 22 Uhr alle Dresdner Kirchenglocken.

Das deutet auf den Zeitpunkt der ersten Luftangriffe am 13. Februar 1945 hin.

Frauenkirche: Kirchenglocken läuten am Abend zum Gedenken an das Ereignis vor 81 Jahren.  © Steffen Füssel

13. Februar, 20.43 Uhr: 5000 Menschen halten sich an den Händen

Anlässlich des 81. Jahrestages der Bombardierung Dresdens versammelten sich am Freitag knapp 5000 Menschen zu einer Menschenkette.

Wie die Stadt am Abend mitteilte, wurde die Kette von prominenten Persönlichkeiten unterstützt, darunter Polizeipräsident Lutz Rodig sowie Teammitglieder der Sportvereine HC Elbflorenz, Dresdner Eislöwen, Dresden Monarchs, Dresden Titans, DSC Volleyball und SG Dynamo Dresden.

Eine riesige Menschenkette in der Altstadt.  © Sebastian Kahnert/dpa

13. Februar, 19.37 Uhr: Großer Protest gegen Mahnwache

Am Abend sind Demozüge zu einer Zwischenkundgebung am Dr.-Külz-Ring angekommen.

Diese soll direkt an der Mahnwache des Neonazis Max Schreiber (38) stattfinden. Danach geht es weiter zu einer Kundgebung des Netzwerks "Herz statt Hetze" auf dem Altmarkt.

Demonstranten laufen über den Dr.-Külz-Ring zum Altmarkt.  © Thomas Türpe
"Nazis raus" ist auf Bannern am Dr.-Külz-Ring zu sehen.  © Thomas Türpe

13. Februar, 19.14 Uhr: Menschenkette - "Ich möchte ein Zeichen für Menschlichkeit setzen"

Mitten in Dresden nahmen sich wieder Tausende an den Händen und hielten inne. Warum reihten sie sich in die Menschenkette ein?

Louisa Winnig (19) war zum ersten Mal dabei. "Ich möchte ein Zeichen für Menschlichkeit setzen", sagt die Studentin.

Mehr dazu lest Ihr hier.

Louisa Winnig (19) reihte sich zum ersten Mal ein.  © Steffen Füssel

13. Februar, 19.08 Uhr: Demo am Dr.-Külz-Ring

Am Dr.-Külz-Ring formiert sich ein großer Gegenprotest.

Hunderte Menschen versammeln sich, um gegen eine Neonazi-Mahnwache zu demonstrieren.

Protest am Dr.-Külz-Ring.  © Thomas Türpe

13. Februar, 18.53 Uhr: Menschenmenge auf dem Weg - Pyro geworfen

Hunderte ziehen in einem Demozug über die Dresdner Augustusbrücke hin zum Altmarkt.

Die Zubringerdemo will sich mit einem weiteren Demozug auf dem Dr.-Külz-Ring vereinen. Laut Vor-Ort-Berichten wurde Pyrotechnik geworfen. Zwischenzeitlich wurde der Zug wohl aufgrund Neonazis in Höhe Residenzschloss kurzzeitig angehalten.

Hunderte laufen über die Dresdner Augustusbrücke.  © Eric Hofmann
Auch Pyrotechnik ist laut Vor-Ort-Bericht im Einsatz.  © Eric Hofmann

13. Februar, 18.10 Uhr: Zubringerdemo Neustadt in Bewegung

Die Zubringerdemo "Kein Platz für Nazis" aus der Dresdner Neustadt hat sich in Gang gesetzt.

Hunderte Menschen bewegen sich vom Alaunpark aus in Richtung Altmarkt.

Hunderte laufen vom Alaunpark aus ...  © Eric Hofmann
... über den Albertplatz bis hin zum Altmarkt.  © Eric Hofmann

13. Februar, 18 Uhr: Menschenkette in der Innenstadt

Die Menschenkette in der Dresdner Innenstadt ist mit Glockengeläut gestartet! Am Abend reichten sich zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner die Hände. Die Kette soll rund zehn Minuten bestehen.

Die Kette verläuft vom Theaterplatz aus über die Brühlsche Terrasse, entlang der Synagoge, der Frauenkirche, über den Altmarkt und schließlich über den Postplatz zurück zum Theaterplatz.

In der Kette: unter anderem Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (56, CDU, 3.v.l.) und Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU, 6. v.l.).  © Benjamin Schön

13. Februar, 17.54 Uhr: Versammlung im Alaunpark

Im Dresdner Alaunpark in der Neustadt haben sich einige hundert Demonstranten versammelt.

Zunächst wird Organisatorisches verlesen.

Versammlung im Alaunpark.  © Eric Hofmann

13. Februar, 17.48 Uhr: TU-Rektorin mit emotionaler Rede

Zum Abschluss des Bürgersingens hält TU Dresden Rektorin Ursula Staudinger (Versammlungsleiterin) eine hochemotionale Rede.

"Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht uns alle und wir sind heute zusammengekommen, um ein Zeichen für unsere Demokratie zu setzen", so Staudinger.

Mehr zum Thema Dresden: