Diesen E-Scooter gibt's nun nicht mehr in Dresden!

Dresden - Der Boom um E-Scooter scheint vorbei: Anbieter TIER zieht sich aus der sächsischen Landeshauptstadt zurück.

E-Scooter von Anbieter TIER sollen schon Ende Februar von Dresdens Straßen verschwunden sein.
E-Scooter von Anbieter TIER sollen schon Ende Februar von Dresdens Straßen verschwunden sein.  © Thomas Türpe

Wie das Unternehmen mitteilte, wird sein E-Scooter-Service in Dresden bis auf Weiteres pausieren.

Schon Ende Februar sollen sämtliche Roller auf unbestimmte Zeit von den Straßen verschwinden.

Als Grund für den Rückzug gibt TIER an, dass schlechte Wetterbedingungen und der Corona-Lockdown dafür gesorgt haben, dass die Nutzungszahlen zuletzt stark zurückgegangen waren.

"Als Teil unserer ambitionierten Profitabilitäts- und Unternehmensziele für das Jahr 2021 hat TIER die Entscheidung getroffen, die Stadt Dresden bis auf Weiteres zu verlassen und Ressourcen auf andere Standorte in Deutschland und auf der ganzen Welt zu bündeln", sagt Georg Grams, City Manager Dresden bei TIER.

Im Januar 2020 war das Unternehmen mit 200 E-Scootern auch in Dresdens Innenstadt gestartet.

TIER hofft auf Comeback in Dresden zu späterem Zeitpunkt

Das Unternehmen war erst im Januar 2020 mit seinen Rollern in Dresden an den Start gegangen.
Das Unternehmen war erst im Januar 2020 mit seinen Rollern in Dresden an den Start gegangen.  © Ove Landgraf

Zwei Monate später entschied man sich dazu, den Betrieb von TIER Mobility aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend einzustellen. Plötzlich waren alle Geräte aus dem Stadtbild verschwunden.

Ende April 2020 hatte der Roller-Verleiher seine Flotte aus der Pause zurückgeholt und wieder auf den Straßen verteilt.

Im Sommer sorgte dann eine neue Regelung für Unmut. Die Roller durften von da an nicht mehr überall abgestellt werden, um Problemen wie im Weg herumliegenden Scootern vorzubeugen.

Einige Verbotszonen wurden von der Stadt festgelegt (Parks, Grünflächen, historische Plätze), andere von TIER selbst.

Nun kommt das erneute Aus. Doch auch diesmal soll es nicht endgültig sein.

"Wir hoffen, dass wir mit unserem Service zurückkommen werden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir uns damit langfristig als eine sinnvolle Option im städtischen Nahverkehr etablieren können", so Grams.

Titelfoto: Ove Landgraf

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