Erster Container für neues MRT-Zentrum in Dresden hängt am Haken
Dresden - Anlässlich des geplanten neuen MRT- und CT-Zentrums in Dresden rückte am Freitagnachmittag ein Schwerlastkran von der Firma "KVS Michael Mross" auf der Ostra-Allee 20 an. Seit dem frühen Samstag wird Container auf Container gestapelt. Kranführer Ronald Lippmann (60) ist jetzt in seinem Element.
Was für den einen oder anderen wie eine Mammutaufgabe erscheinen mag, ist für den Dippoldiswalder längst zur Routine geworden. "Ich fahre solche großen Geräte schon seit meiner Lehre", erklärte er gegenüber TAG24.
Dabei bringt der Schwerlastkran ganze 60 Tonnen auf die Waage – für Ronald offenbar kein Problem.
Für den 60-Jährigen startete in der Nacht von Freitag auf Samstag das nächste Abenteuer auf der Baustelle. Schwertransporter brachten um 4.30 Uhr vier riesige Container zum Parkplatz zwischen Haus der Presse und Internationales Congress Center.
"Die Uhrzeit ist kein Problem für mich – so habe ich mehr vom Tag", witzelte Ronald.
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Am Samstagvormittag sollen die Arbeiten beendet sein
Die Schwertransporter samt Container warteten bereits in der Nähe des Volksfestgeländes an der Pieschener Allee, bevor es am frühen Morgen in Richtung Ostra-Allee ging.
Der Profi zeigte sich am Freitag zuversichtlich. "Alle Vorbereitungen sind getroffen – vom Fundament bis hin zu den Stützbalken".
Bis voraussichtlich Samstagvormittag soll der Aufbau abgeschlossen sein. "Wenn alles gut läuft, sind wir gegen 10 Uhr fertig", betonte er.
Danach geht es für das Projekt "MRT- und CT-Zentrum" von Beyond Imaging in die nächste Runde, sodass das Diagnostikzentrum spätestens im Sommer eröffnen kann.
Erstmeldung am 22. Mai, 17.21 Uhr. Update am 23. Mai, 8.47 Uhr.
Titelfoto: Montage: Ove Landgraf, Thomas Türpe

