Dresden - Mehrere Einsätze mitten in der Nacht: Am Sonntag musste die Dresdner Feuerwehr zu mehreren Bränden in verschiedenen Stadtteilen ausrücken, darunter auch zu einem lichterloh brennenden Bagger in der Radeberger Vorstadt.
Als die Einsatzkräfte kurz nach 2 Uhr an der Baustelle der Radeberger Straße am Rand der Dresdner Heide (Jägerpark) eintrafen, stand der Minibagger in Vollbrand. "Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein sichtbar", teilte die Feuerwehr mit.
Die Flammen hatten bereits auf einen unmittelbar daneben abgestellten Zweiachshänger übergegriffen. Schnelles Handeln war erforderlich, denn eine Ausbreitung auf das angrenzende Waldgebiet konnte zu dem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Unter Atemschutz und mit einem Strahlrohr begannen die Kameraden mit der Brandbekämpfung. Wegen auslaufender Betriebsstoffe, vor allem Hydraulikflüssigkeit, wurde zusätzlich Schwerschaum benutzt.
Nachdem die Flammen erfolgreich bekämpft waren, führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten und Maßnahmen zur Kühlung durch.
Verletzte gab es glücklicherweise keine. 3.27 Uhr war der Einsatz beendet, 16 Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache Albertstadt waren beteiligt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.
Kriminaltechniker ermitteln zur Brandursache. Bislang ist noch unklar, wie der Minibagger in Brand gesetzt wurde. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen, die etwas oder jemand Verdächtigen am Tatort gesehen haben. Hinweise unter 0351/4832233.
Weitere Einsätze in der Nacht halten Einsatzkräfte auf Trab
Vorbei war die Arbeit für die Feuerwehr Dresden in der Nacht aber noch längst nicht.
Kurz nach 0 Uhr brannten am Bischofsweg in der Äußeren Neustadt mehrere Mülltonnen gleichzeitig. In Prohlis auf der Georg-Palitzsch-Straße löste eine halbe Stunde später angebranntes Essen einen Einsatz aus.
Zum Abschluss mussten die Einsatzkräfte gegen 3.19 Uhr erneut in die Äußere Neustadt zur Tannenstraße ausrücken. Dort war Unrat an einer Gebäudefassade in Brand geraten.
Verletzte wurde auch bei diesen Einsätzen niemand.