Innovationsausgaben in Sachsen steigen um fast zehn Prozent

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Von Daniel Josling

Dresden - Sachsens Unternehmen haben 2023 erneut mehr Geld in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Die Ausgaben stiegen auf rund 1,9 Milliarden Euro, wie aus dem aktuellen Bericht zum Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft hervorgeht.

Wirtschaftsminister Dirk Panter (51, SPD).
Wirtschaftsminister Dirk Panter (51, SPD).  © Elisa Schu/dpa

Einschließlich der Aufwendungen für Vorbereitung, Produktion und Markteinführung von Innovationen summierten sich die Gesamtausgaben auf 4,6 Milliarden Euro - fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2022.

"Innovieren bedeutet in die Zukunft investieren", sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD).

Es sei erfreulich, dass sich der positive Trend der vergangenen Jahre fortsetze. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen laut Panter zur Innovationsdynamik bei.

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Sie investieren gemessen am Umsatz überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung. Das verschaffe ihnen "eine gute Ausgangsposition für zukünftiges Wachstum aus Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten".

Elektroindustrie setzt Maßstäbe

Erstmals analysierte der Bericht auch Innovationsaktivitäten in der Elektroindustrie. (Symbolbild)
Erstmals analysierte der Bericht auch Innovationsaktivitäten in der Elektroindustrie. (Symbolbild)  © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Erstmals analysierte der Bericht auch Innovationsaktivitäten in den Branchen Elektroindustrie/Instrumententechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Information und Kommunikation.

Diese drei Sektoren vereinten 2023 knapp 60 Prozent der gesamten FuE-Ausgaben. Allein die Elektroindustrie und Instrumententechnik war für 40 Prozent verantwortlich.

Etwa neun Prozent der sächsischen Unternehmen vergaben im Jahr 2023 Forschungsaufträge an Dritte - ein leichter Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren.

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"Die Ergebnisse der Befragung zum Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft sind ein Zeichen der Innovationskraft im Freistaat", betonte Panter.

Titelfoto: Elisa Schu/dpa

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