Video: Erster Blick in Dresdens neues Luxus-Bordell "Imperial"

Dresden - Im Dresdner Stadtteil Alttorna (Leubnitz-Neuostra) ist in wenigen Wochen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Denn zwischen Baumaschinenvermietung und Autohandel öffnet Mitte August das Bordell "Imperial" seine Pforten.

Ana Maria Balidu (35) und Werner Kirschner (49) sind in Dresden verliebt - und in den VIP-Bereich ihres Bordells.
Ana Maria Balidu (35) und Werner Kirschner (49) sind in Dresden verliebt - und in den VIP-Bereich ihres Bordells.  © Norbert Neumann

Anwohner sind wenig erfreut, dass in ihrer Nachbarschaft dem ältesten Gewerbe der Menschheit nachgegangen wird.

"Die Aufregung wird sich legen", ist sich das Betreiber-Paar Werner Kirschner (49) und Ana Maria Badiu (35) sicher. "Denn wir führen unser Haus mit einem hohen Anspruch. Das hat absolut nichts mit den gängigen Rotlichtviertel-Klischees gemein", sagt Werner.

Der gebürtige Rumäne trägt das schwarze Haar offen, fährt im cremefarbenen Rolls-Royce vor. "Ich bin gelernter Maler und Lackierer. Aber ich habe schon mit 23 Jahren mein erstes Bordell in Würzburg eröffnet."

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Es folgten Freudenhäuser in Wiesbaden, Kaiserslautern, Neu-Ulm, Mainz. Und nun in Dresden.

Mit rund einer Million Euro wird aus einem alten Bürogebäude ein Luxus-Freudenhaus. Allein die beiden erotischen Bronze-Skulpturen am Eingang kosten rund 50.000 Euro!

Wirkt von außen eher unscheinbar: das neue Dresdner Bordell "Imperial". Hinterm Haus verlustieren sich drei Pfauen.
Wirkt von außen eher unscheinbar: das neue Dresdner Bordell "Imperial". Hinterm Haus verlustieren sich drei Pfauen.  © Norbert Neumann
Ein großer Whirlpool gehört zur VIP-Ausstattung.
Ein großer Whirlpool gehört zur VIP-Ausstattung.  © Norbert Neumann

Das "Imperial" in Dresden kommt mit VIP-Lounge, Barbershop und natürlich einigen Prostituierten daher

Im August ist er fertig. So wird der Tabledance-Bereich im Club aussehen.
Im August ist er fertig. So wird der Tabledance-Bereich im Club aussehen.  © Visualisierung/PR

Im ersten Stock des Hauses entsteht "ein Club mit Tabledance, Terrasse, Shisha-Lounge und Barbershop, in dem sich die Herren rasieren lassen können", erklärt Werner.

Farblich dominieren Petrol, Bordeauxrot, Anthrazit. Die Flasche Schampus gibt's im Club ab 180 Euro, das Bier ab fünf Euro.

Es schließen sich Club-Zimmer an, in die sich die Herren mit den Damen zurückziehen können. Außerdem gibt's eine 80 Quadratmeter große VIP-Lounge mit Whirlpool, goldfarbenen Polstermöbeln und XXL-Couch.

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Das Obergeschoss wird als Laufhaus betrieben - Prostituiere können sich in insgesamt 20 Zimmer (alle mit Bad) einmieten. "Die Preise für ihre Dienste legen die Frauen selbst fest", sagt Werner.

Doch er gibt eine Orientierung: "20 Minuten 50 Euro, eine Stunde 150 Euro." Er rechnet (anfangs) mit 100 Freiern am Tag. "Wir werden das 'Imperial' mit rund 25 Frauen eröffnen."

Allerdings ohne große Party und Feuerwerk. "Das hatten wir anfangs geplant. Doch mit Rücksicht auf die Nachbarn verzichten wir darauf." Diskretion ist sein Geschäft - täglich ab 10 Uhr.

Titelfoto: Norbert Neumann (2)

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