Dresden - In diesem Jahr beteiligen sich elf von insgesamt 50 Lokalen zum ersten Mal am Restaurantwettbewerb "Kochsternstunden". Aus Genießersicht eine tolle Quote, die verheißt, dass bis 15. März viel Neues entdeckt und verkostet werden kann. Zu den Neueinsteigern gehören auch die beiden Dresdner Lokale "1328" am Neumarkt und das "Café Toscana" am Blauen Wunder.
Erst vor etwa einem Jahr öffnete das "1328" seine Türen, der Name spielt auf das Gründungsjahr der Augustiner Brauerei an, deren Stiftung Immobilie und Restaurant gehören.
Im Stammhaus gegenüber, dem "Augustiner an der Frauenkirche", "könnten wir ein Kochsternstunden-Menü nicht anbieten. Dort ist es zu voll", sagt Chefin Mary Berger (53).
Im eleganteren, von Art Deco inspirierten "1328" ist es ruhiger, kann ein 3-, 4- oder 5-Gänge-Menü (50-85 Euro) geschlemmt werden, auch vegetarisch. Weit über 100 Menüs (Beef Tatar, Ravioli, Bergamotte-Sorbet, Short-Ribs oder Skrei, Tarte Tatin) wurden schon geschlemmt.
Für Clemens Eisold (37) im "Café Toscana" sind die "Kochsternstunden" Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass es nicht "nur" Kaffee und Kuchen gibt. Denn ab 18 Uhr bietet das Café auch eine herzhafte Abendkarte mit sächsisch-mediterranen Tapas an.
Und die finden sich auch im Menü (58/62 Euro) wieder, zum Beispiel: Vitello-Tonnato-Quiche, Ochsenbäckchen, Salsiccia (Bratwurst) mit Kartoffelstroh, Bimi (Spargelbrokkoli), Cheesecakes, Kokos-Parfait.
"Küchenchef Patrick Ruhland hat das Menü kreiert und es wird so gut angenommen, dass wir 2027 bei den Kochsternstunden wieder mit dabei sind", verspricht Eisold.