Neue Schäden festgestellt: Diese Brücke in Dresden ist ab sofort nur noch einspurig befahrbar

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Dresden - Die Brücke Budapester Straße (Baujahr 1967) ist eines der Sorgenkinder von Dresden, wird bereits rund um die Uhr mit Sensoren überwacht. Nun wurden neue Schäden festgestellt, weshalb der Verkehr ab sofort eingeschränkt werden muss.

Auf der Brücke Budapester Straße gilt ab sofort eine Verkehrs- und Tonnagebeschränkung.
Auf der Brücke Budapester Straße gilt ab sofort eine Verkehrs- und Tonnagebeschränkung.  © Eric Münch

Jetzt wird's eng: Seit dem heutigen Freitag ist der Verkehr auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung reduziert, teilt das Rathaus mit. Zusätzlich gelte eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen mit Ausnahme von Reise- und Linienbussen. Keine Gefahr bestehe für die Wege unter der Brücke.

Grund für die Sicherungsmaßnahmen sind Schäden, die bei der laufenden Bauwerksuntersuchung und Öffnung der Bausubstanz für Spannstahlproben festgestellt wurden.

Zuvor hatte das seit November 2024 installierte dauerhafte Überwachungssystem mit 122 Schallemissions-Sensoren Hinweise auf mögliche Schädigungen geliefert.

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"An zwei Stellen im Bereich zwischen Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende wurde jedoch das typische Schadensbild eines versprödeten Spannstahls festgestellt", so ein Stadtsprecher. Neben der Spursperrung bereitet das Rathaus weitere Maßnahmen wie zusätzliche Unterstützungen an den geschädigten Bauwerksteilen vor.

Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) hofft, dass die Spannstahl-Konstruktion noch weitere zehn Jahre für den Verkehr zur Verfügung steht.
Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) hofft, dass die Spannstahl-Konstruktion noch weitere zehn Jahre für den Verkehr zur Verfügung steht.  © Holm Helis
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"Wir werden das Bauwerk und seine Statik auch weiter intensiv und eng monitoren und alles unternehmen, damit die Brücke noch weitere zehn Jahre im Betrieb bleiben kann", teilte Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) mit.

Titelfoto: Montage: Petra Hornig, Holm Helis

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