Rollendes Paradies: Dresdens Skater haben ihre Halle zurück

Dresden - Jetzt schlagen Dresdens Skater-Herzen wieder höher! In nur einem Monat wurde die einzige Skateboard-Halle der Stadt vom maroden Klotz zum glatten Traumpark. Wo früher Löcher und Risse waren, rauschen heute Rollen über frisches Holz - ein Paradies für alle, die Board lieben.

Sebastian Linda (41, l.) und Vereinsvorsitzender Rick Marvin Hofmann (26) freuen sich über die neue Halle.
Sebastian Linda (41, l.) und Vereinsvorsitzender Rick Marvin Hofmann (26) freuen sich über die neue Halle.  © Norbert Neumann

"Ich glaube, es wurde noch nie so schnell eine Halle in Deutschland umgebaut", schmunzelt Sebastian Linda (41) vom Verein "Dresden Rollt".

Fünf Jahre Vorbereitung, knapp 200.000 Euro Kosten und der Einsatz von rund 30 ehrenamtlichen Helfern stecken in dem Mammutprojekt.

Drinnen ist kein Stein auf dem anderen geblieben: alle alten Rampen raus und alles neu! Jetzt stehen eine top moderne Anlage mit Rampen, Rails und allem, was das Skater-Herz begehrt.

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"Die Halle fährt sich wie eine ewige Surfwelle", schwärmt Linda. Entstanden ist das neue Paradies der Skater in Zusammenarbeit mit Andreas Schützenberger. Er ist eine der bekanntesten Skatepark-Bauer weltweit.

Auch einen kleinen Zuschauerbereich gibt es in der neuen Halle an der Lohrmannstraße 22.
Auch einen kleinen Zuschauerbereich gibt es in der neuen Halle an der Lohrmannstraße 22.  © Norbert Neumann
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Von außen sieht man noch, dass die Halle etwas älter ist.
Von außen sieht man noch, dass die Halle etwas älter ist.  © Norbert Neumann
So sah die alte Halle aus.
So sah die alte Halle aus.  © Norbert Neumann
In der alten Halle war vieles stark beschädigt.
In der alten Halle war vieles stark beschädigt.  © Norbert Neumann

Wie sieht die Resonanz aus?

Durch die neuen Elemente können mehr Leute gleichzeitig fahren.
Durch die neuen Elemente können mehr Leute gleichzeitig fahren.  © Norbert Neumann

Ein besonderes Highlight sind die mobilen Elemente. Das heißt, die Hindernisse sind nicht fest verbaut, sondern können verschoben, kombiniert oder neu angeordnet werden.

"Früher waren die Rampen riesig und schwer, da konnte man nichts verändern", erklärt Linda. "Jetzt können wir alles umbauen."

Anders als bei der alten Skateboard-Halle ist hier der Fokus komplett aufs Skateboarden gelegt. Zugleich wurde die Halle so konzipiert, dass auch Nachwuchstalente auf sicherem Niveau starten können.

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Die Resonanz? Pure Begeisterung! "Alle haben ein Lächeln im Gesicht. Wir fahren erst seit ein paar Tagen und trotzdem haben wir durch die Halle schon viele neue Tricks gelernt."

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann (2)

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