Dresden - Emma (†21) wurde im Mai 2025 in einem Waldgebiet bei Laußnitz im Landkreis Bautzen von ihrem damals 17-jährigen Freund erstochen. Dass der Jugendliche keine Haftstrafe erhielt, können die Angehörigen der getöteten jungen Frau bis heute nur schwer nachvollziehen. Nun wollen ihre Eltern mit einem Podcast ihre Geschichte erzählen.
Fünf Monate nach dem Ende des Prozesses um den Tod der 21-jährigen Emma warten ihre Angehörigen weiterhin auf wichtige Unterlagen.
Wie Emmas Vater Patrick Drebenstedt auf Instagram mitteilt, liegen ihnen das Urteil sowie das psychologische Gutachten bislang noch nicht vor.
"Dabei werden genau diese Unterlagen dringend benötigt, um beim Thema Opferentschädigung weiterzukommen und auch geplante Pressetermine wahrnehmen zu können", erklärt Drebenstedt.
Besonders belastend sei für die Eltern von Emma, dass ihre Anwältin inzwischen nicht mehr auf ihre Anfragen reagiere.
Emmas Eltern wollen Podcast starten
Um mehr Transparenz zu schaffen und ihre Geschichte selbst erzählen zu können, planen Emmas Mutter Lisette und ihr Vater Patrick nun einen eigenen Podcast.
Darin möchten sie die vergangenen Ereignisse aus ihrer persönlichen Perspektive schildern.
Darüber hinaus soll der Podcast künftig auch anderen Betroffenen eine Plattform bieten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Aktuell suchen die beiden noch Unterstützung bei der technischen Umsetzung des Projekts.