Schlag ins Gesicht: Raubüberfall im Bahnhofsviertel
Frankfurt am Main - Mit einem Schlag ins Gesicht wurde das Opfer niedergestreckt und danach beraubt: Zwei junge Männer sind dringend tatverdächtig, für einen Überfall im Frankfurter Bahnhofsviertel verantwortlich zu sein.
Das Verbrechen ereignete sich bereits in der Nacht auf Donnerstag in der Niddastraße, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Demnach war ein 38-jähriger Mann gegen 3.40 Uhr in der Straße unterwegs, hielt sich dabei vor einem Bauzaun auf.
Dort trat ein junger Mann an das spätere Opfer heran und versuchte, "dem 38-Jährigen das Mobiltelefon aus der Hosentasche zu entwenden", wie ein Sprecher erklärte.
Der Mann bemerkte jedoch den versuchten Diebstahl und drehte sich um. In diesem Moment wurde der 38-Jährige unvermittelt von einem zweiten Täter ins Gesicht geschlagen.
Das Opfer fiel zu Boden und wurde von den Räubern durchsucht. Mit dem Smartphone als Beute flohen die Täter in unbekannte Richtung.
Dank Videoüberwachung: Frankfurter Polizei fasst kurz nach Überfall zwei Verdächtige
Was die Kriminellen vermutlich nicht wussten: Der Überfall ereignete sich in einem Bereich des Bahnhofsviertels, der von Videokameras überwacht wird.
Mithilfe der Aufnahmen konnte die Frankfurter Polizei schon kurz darauf einen 22-Jährigen und einen 25 Jahre alten Mann als mutmaßliche Räuber identifizieren. Beiden Männer wurden festgenommen.
"Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet", hieß es abschließend. Der Vorwurf gegen die beiden Männer lautet: gemeinschaftlicher Raub.
Titelfoto: Montage: dpa/Frank Rumpenhorst-dpa/Boris Roessler
