Schwere Brandstiftung? Frankfurter Kripo ermittelt in zwei Fällen

Frankfurt am Main - In gleich zwei Hauseingängen wurde Feuer gelegt: Die Frankfurter Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen wegen versuchter schwerer Brandstiftung!

Die Flammen in Frankfurt-Bockenheim konnten von Anwohnern gelöscht werden, im Stadtteil Gallus rückte die Feuerwehr an, um den Brand vollständig zu löschen. (Symbolfoto)
Die Flammen in Frankfurt-Bockenheim konnten von Anwohnern gelöscht werden, im Stadtteil Gallus rückte die Feuerwehr an, um den Brand vollständig zu löschen. (Symbolfoto)  © 123RF/prathaan

Beide Feuer wurden am Sonntagabend gelegt. Zunächst entzündete ein unbekannter Täter gegen 20.10 Uhr Abfall und Papier im Eingang eines Mehrfamilienhauses in der Landgrafenstraße im Stadtteil Bockenheim, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Demnach wurde ein Hausbewohner auf die Flammen aufmerksam und löschte den Brand eigenständig. "Es entstand lediglich Sachschaden an der Haustür", ergänzte ein Sprecher.

Nur kurz darauf, gegen 20.35 Uhr, wurde im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses in der Hellerhofstraße in Frankfurt-Gallus eine Kiste voller Abfall entzündet.

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"Das Eingreifen der Anwohner verhinderte auch hier eine Ausdehnung des Brandes", hieß es weiter. Die Feuerwehr löschte im Anschluss das Feuer vollständig. Es entstand kein größerer Schaden an dem Wohnhaus.

Die Kriminalpolizei nimmt dennoch beide Fälle sehr ernst und hat die Ermittlungen aufgenommen. Brennender Unrat bei einem Haus kann zu einem größeren Feuer führen, insbesondere dann, wenn die Wände des Hauses gedämmt wurden und die Dämmung sich entzündet, weil brennbares Material wie etwa Styropor verwendet wurde.

Titelfoto: 123RF/prathaan

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