Entwarnung für Frankfurt: Notfall-Rettung "wieder stabil"

Frankfurt am Main - Der Rettungsdienst in Frankfurt arbeitet wieder unter normalen Bedingungen. Die Frankfurter Feuerwehr gab am Donnerstag offiziell Entwarnung. Zuvor hatte die zurückliegende Hitzewelle mit Rekordwerten jenseits der 40 Grad die Notfall-Rettung in der Stadt in einen "Ausnahmezustand" versetzt.

Die extreme Hitzewelle im Juni brachte den Rettungsdienst in Frankfurt an die Grenze der Überlastung. (Symbolbild)  © Montage: Julian Stratenschulte/dpa, Frank Rumpenhorst/dpa

Die Lage sei "wieder stabil", teilte ein Feuerwehrsprecher mit und ergänzte: "Die Einsatzzahlen sind im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder auf einem moderaten Niveau."

Vorsorglich bleibe aber noch für einige Tage "eine leicht erhöhte Vorhaltung mit zusätzlichen Rettungswagen bestehen", hieß es weiter.

Das Resümee der Feuerwehr zu den zurückliegenden Hitze-Tagen ist drastisch: An den "besonders heißen Tagen von Freitag bis einschließlich Montag" seien jeweils mehr als 500 Rettungsdienst-Einsätze zu bewältigen gewesen.

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"Im Durchschnitt verzeichnet der Rettungsdienst in Frankfurt rund 350 Einsätze pro Tag", betonte der Sprecher.

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Trotz Abkühlung Belastung auf "hohen Niveau" für Frankfurter Rettungsdienst

Auch in den ersten kühleren Tagen und Nächten blieb die Belastung für die Notfall-Rettung in Frankfurt außergewöhnlich hoch. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Auch die Zahl der Notfall-Türöffnungen sei deutlich angestiegen: "Statt üblicherweise drei bis fünf Einsätzen pro Tag mussten am Samstag 19 sowie am Sonntag und Montag jeweils 25 Notfall-Türöffnungen durchgeführt werden."

Nach dem Rückgang der Temperaturen in der Stadt sei die Belastung für den Rettungsdienst zunächst weiter auf einen "außergewöhnlich hohen Niveau" geblieben. Die Feuerwehr vermutet, dass sich die gesundheitlichen Folgen der vorangegangenen Hitzetage zeitversetzt bemerkbar machten.

"Die Feuerwehr Frankfurt am Main appelliert weiterhin an die Bevölkerung, den Notruf 112 ausschließlich in akuten Notfällen zu wählen", mahnte der Sprecher. Bei nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Beschwerden solle der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 kontaktiert werden.

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"Zudem gilt: Ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen während Hitzeperioden vermeiden und besonders auf ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen achten", hieß es abschließend.

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