Hitze-Hammer: Wärmster Juni in Hessen seit Beginn der Aufzeichnungen

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Von Jenny Tobien

Offenbach am Main - Nach der tagelangen Hitzewelle bis einschließlich Sonntag mit Rekordtemperaturen jenseits der 40 Grad ist diese Nachricht für viele sicher nicht überraschend: Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,8 Grad ist der Juni 2026 der wärmste jemals gemessene Juni in Hessen gewesen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach auf Basis vorläufiger Werte mit.

Viel Sonne und extreme Hitze: So sah über Tage hinweg die Wetterlage in Frankfurt am Main und ganz Hessen aus. (Archivbild)
Viel Sonne und extreme Hitze: So sah über Tage hinweg die Wetterlage in Frankfurt am Main und ganz Hessen aus. (Archivbild)  © 123rf/Scanrail

Der Rekord aus dem Juni 2003 sei damit um 0,3 Grad überboten worden. Als körperlich besonders anstrengend dürften viele Menschen insbesondere im Rhein-Main-Gebiet die hohe Anzahl tropischer Nächte empfunden haben, gepaart mit Allzeit-Rekordwerten, wie der DWD weiter mitteilte.

Die Sonne habe über den Monat rund 242 Stunden geschienen. Damit sei es "der vierte überdurchschnittlich sonnige Monat in Folge" gewesen, hieß es.

Zugleich sei der Juni sehr trocken ausgefallen. Bis Monatsende seien mit rund 56 Litern pro Quadratmeter nur 70 Prozent des Klimasolls in den Messbechern gelandet.

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Am Freitag und am Samstag wurden nacheinander in Hessen jeweils neue Temperaturrekorde aufgestellt. (Symbolbild)
Am Freitag und am Samstag wurden nacheinander in Hessen jeweils neue Temperaturrekorde aufgestellt. (Symbolbild)  © Hitze-Jens Büttner/dpa

Neuer hessischer Hitze-Rekordhalter ist Bad Nauheim im Wetteraukreis, etwa 30 Kilometer nördlich von Frankfurt. An einer Messstation des Deutschen Wetterdienstes wurden dort am Samstag 41,3 Grad angezeigt.

Damit wurde der hessische Temperaturrekord vom Freitag (40,3 Grad in Frankfurt) direkt wieder übertroffen. Die Werte sind vorläufig und werden vom DWD noch einmal überprüft.

Tagelang sorgte eine Hitzewelle in Deutschland für Temperaturen bis an und über die 40-Grad-Marke und ließ die Menschen kräftig schwitzen. Die Belastung war auch deshalb so groß, weil die Temperaturen nachts keine wirkliche Abkühlung brachten.

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Titelfoto: Hitze-Jens Büttner/dpa

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