Von Isabell Scheuplein
Frankfurt am Main - Mit Regenbogenflaggen, viel Musik und guter Stimmung ziehen Tausende Menschen am Samstag bei der Parade zum Christopher Street Day (CSD) durch die Frankfurter City, es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden am Nachmittag auf 15.000 bis 17.000, wie eine Sprecherin sagte. Hinzu kamen demnach zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand. Im Vorfeld waren mehr als 10.000 Menschen zu der Demonstration erwartet worden.
Für die Parade hatten sich 120 Gruppen der LGBTQ-Community angemeldet und damit mehr als im Vorjahr, wie die Veranstalter mitteilten. Der CSD steht in diesem Jahr unter dem Motto "Demokratie braucht keine Alternative".
Vor der Parade am Samstag wurde zunächst bei einer Kundgebung am Römer die Regenbogenflagge gehisst. Die geplante Route führte dann über Korn- und Rossmarkt, Neue Mainzer Straße und Konrad-Adenauer-Straße bis zum Main.
Das Ende ist für etwa 16.30 Uhr geplant. Danach kann am Main nahtlos weitergefeiert werden.
Queerfeindliche Übergriffe in Frankfurt in der Nacht zu Samstag
Das viertägige Programm hatte bereits am Donnerstag mit einem Straßenfest am Main begonnen. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 150.000 Besucherinnen und Besuchern.
Bislang sei die heutige Veranstaltung ohne Zwischenfälle geblieben, sagte die Polizeisprecherin am frühen Nachmittag. In der Nacht hat es in Frankfurt jedoch queerfeindliche Übergriffe gegeben.
Erstmeldung vom 18. Juli, 7.43 Uhr, aktualisiert um 15.37 Uhr.