Pfau stiftet Unruhe in Frankfurt und kommt mit "blauem Pfauenauge davon"

Frankfurt am Main - Er brach in einen Keller ein und freundete sich dann mit einer Hühnerschar an: Ein frei fliegender Pfau streifte für einige Tage durch die Frankfurter Stadtteile Fechenheim und Bergen-Enkheim. Nun ist er zurück bei seinem Halter.

Die Frankfurter Polizei suchte erfolgreich den Halter eines Pfaus, der seit Freitag in der Stadt unterwegs war. (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Der auffällige Vogel kam "mit einem blauen Pfauenauge davon", scherzte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Demnach nahm der Besitzer des Pfaus Kontakt mit dem Polizeirevier in Bergen-Enkheim auf und gab dort an, den Vogel "bereits seit mehreren Tagen zu vermissen und diesen auch vergeblich gesucht zu haben", wie es weiter hieß.

Inzwischen sei der exotische Ausreißer wieder wohlbehalten zu seinem Halter zurückgekehrt.

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Bis zu diesem Happy End hatte der Pfau für einigen Trubel gesorgt.

Am Freitag erregte das prächtig gefiederte Tier zum ersten Mal die Aufmerksamkeit der Polizei: Er wurde "als Einbrecher eines Kellers in der Salzschlirfer Straße aktiv", wie das Frankfurter Präsidium erklärte.

Bei seinem "Einbruch" ertappt floh der Pfau, "indem er davonflog", hieß es weiter.

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Frankfurter Polizei quartiert Pfau bei Hühnerschar ein

Am Samstag meldete sich dann gegen 14 Uhr eine Frau telefonisch beim Polizeirevier in Bergen-Enkheim, "um mitzuteilen, dass ihr ein Pfau zugelaufen sei, der sich bei ihren Hühnern sichtlich wohlfühle".

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Vogel nicht aus dem Frankfurter Zoo abgehauen war. Auch Nachforschungen bei einem Geflügelzuchtverein brachten keine neuen Erkenntnisse. Der schillernde Besucher blieb dann nach Entschluss der Polizei zunächst Teil der Hühnerschar, bis er zu seinem Besitzer zurückkehrte.

Erstmeldung vom 28. Juni, 17.17 Uhr, aktualisiert um 19.20 Uhr.

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