Hamburg - Hier wird es eng: Ab Mittwoch um 7 Uhr beginnt die Sanierung der Bergstedter Chaussee. Die Bauarbeiten sollen in zwei Abschnitten erfolgen. Was Anwohner und Autofahrer wissen müssen.
Als Erstes soll bis voraussichtlich zum 30. November die kaputte Straße zwischen dem Vogtredder und der Heinrich-von-Ohlendorff-Straße erneuert werden, teilte der Hamburger Senat mit.
Anschließend werde ab dem 1. Dezember bis voraussichtlich Mai 2027 vom Volksdorfer Grenzweg in die andere Richtung bis zum Vogtredder renoviert. Bei den Bauarbeiten werden unter anderem auch Gehwege, Bushaltestellen, Ampelanlagen und Straßenentwässerung erneuert.
Das bedeutet ganz konkret: Die Straße wird abschnittsweise (auf rund 550 Metern) immer von Montag bis Samstag voll gesperrt. Daher empfiehlt der Senat, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
Die umliegenden Grundstücke sollen jedoch zu Fuß erreichbar bleiben. Über Änderungen im Busverkehr können sich Pendler über die Website der hvv informieren.
Bergstedter Chaussee: Sperrung wurde schon mehrmals verschoben
Die Bauarbeiten sind in zwei Abschnitte unterteilt:
- 1. Teilabschnitt: Landesgrenze bis Volksdorfer Grenzweg (5. August 2026 bis 30. November 2026)
- 2. Teilabschnitt: Volksdorfer Grenzweg bis Vogtredder (1. Dezember 2026 bis Mai 2027)
Ursprünglich sollte die Bergstedter Chaussee schon ab dem 29. Juni gesperrt sein. Doch die Straßensperrung wurde mehrere Male verschoben, da die Baustelle noch einmal umgeplant werden musste.
Laut dem Senat sorgten vor Kurzem noch einmal "notwendige Abnahmen der provisorischen Ampelanlagen" für die Verschiebung vom 4. auf den 5. August.
Viele Pendler nutzen die Bergstedter Chaussee als eine der Hauptverkehrsrouten zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein.
Über 20 Hinweisschilder würden laut dem Senat in Schleswig-Holstein darauf aufmerksam machen, die voll gesperrte Bergstedter Chaussee zu umfahren.