Reifenplatzer bei Eurowings-Landung: Das war der Grund

Hamburg - Zehn Tage nach dem Reifenplatzer beim Landen einer Eurowings-Maschine in Hamburg steht die Ursache weitgehend fest.

Feuerwehrleute kühlten die beim Landen erhitzten Reifen mit Wasser.
Feuerwehrleute kühlten die beim Landen erhitzten Reifen mit Wasser.  © Steven Hutchings/TNN/dpa

"Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Räder bei der Landung kurzzeitig blockierten und es dadurch zu einer Überhitzung kam, die zur Beschädigung der Reifen führte", erklärte am Mittwoch eine Sprecherin von Eurowings.

Das Flugzeug sei bereits mit neuer Bereifung wieder im Einsatz. Wie es zu der kurzzeitigen Blockade der Räder kam, blieb unklar.

Der Airbus A320 war am 18. Februar von Gran Canaria kommend in Hamburg gelandet. Beim Aufsetzen der Maschine waren die zwei Reifen unter der rechten Tragfläche geplatzt.

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Das Flugzeug habe aber sicher auf der Bahn anhalten können, hatte Eurowings mitgeteilt. Aufgrund des Schadens habe der Airbus allerdings die Bahn nicht mehr aus eigener Kraft verlassen können.

An Bord waren 180 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder, von denen niemand verletzt wurde. Die Fluggäste verließen die Maschine über eine von der Feuerwehr bereitgestellte Treppe und wurden mit Bussen zum Terminal gebracht. Die Flughafen-Feuerwehr war im Großeinsatz.

Feuerwehrleute kühlten die beim Landen erhitzten Reifen mit Wasser. Das sei in solchen Fällen üblich, hieß es.

Titelfoto: Steven Hutchings/TNN/dpa

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