Wetter in Hamburg: Sturm zieht auf und frostig kalte Nächte drohen

Hamburg - Zeit für Friesennerze: Kommende Woche wird es stürmisch in Norddeutschland!

An der Nordseeküste wird es wohl wieder besonders stürmisch. (Symbolbild)
An der Nordseeküste wird es wohl wieder besonders stürmisch. (Symbolbild)  © Morten Stricker/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Twitter schrieb, muss am Dienstag mit Sturm gerechnet werden. Dann sind schwere Sturmböen der Stärke 10 und vereinzelt auch orkanartige Böen (Stärke 11) aus West zu erwarten.

Der Schwerpunkt sowie der zeitliche Verlauf der Windentwicklung sind derzeit noch unsicher. Je nach Modell sind sie anders.

Zur Veranschaulichung teilte der DWD zwei Karten mit aktuellen Berechnungen. Darauf ist ein deutlicher Schwerpunkt des nahenden Sturms über Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zu erkennen, der aber je nach Wettermodell unterschiedlich ausfällt. Bei dem namens ICON liegt das Zentrum westlicher, beim Modell IFS östlicher, sodass der Wind auf der Ostsee am stärksten weht.

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Der genaue Verlauf des nahenden Sturms wird voraussichtlich erst im Laufe des Montags deutlicher. So oder so wird es aber in weiten Teilen Norddeutschlands stürmisch. Mit Unwetterwarnungen seitens des DWD ist zu rechnen.

So wird das Wetter in Hamburg bis zum Mittwoch

Die Sonne wird in den kommenden Tagen nur selten in Hamburg zu sehen sein.
Die Sonne wird in den kommenden Tagen nur selten in Hamburg zu sehen sein.  © Jonas Walzberg/dpa

Bis dahin bestimmt weiter Polarluft eines Tiefs das Wetter in Hamburg und dem Rest des Nordens. Zum Wochenstart am Montag wechseln sich ein paar Sonnenstrahlen mit Wolken ab, aus denen es vereinzelt Schnee- oder Schneeregenschauer gibt. Die Höchstwerte liegen um 5 Grad.

Während es sonst nur schwach windig ist, frischt der Wind an der Nordsee langsam auf. In der Nacht setzt Regen ein, nach Osten hin geht er in Schnee über. Es kühlt sich auf Werte zwischen 0 und 2 Grad ab. Zum Morgen macht sich der Sturm bereits mit starkem bis stürmischem Wind bemerkbar.

Am Dienstag gibt es wieder wechselnde Bewölkung mit Schneeschauern. An der Nordsee kann es auch kurze Graupelgewitter geben. Es bleibt mit höchstens 3 bis 5 Grad kühl. Zum Nachmittag nimmt der Sturm langsam ab. In der Nacht regnet es teilweise, das lässt aber nach. Die Luft kühlt sich deutlich ab, nahe der Küste gibt es -2 Grad, im Binnenland -5 Grad.

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Ein bisschen freundlicher wird es am Mittwoch. Sonne und Wolken wechseln sich ab. An den Küsten gibt es einzelne Schneeschauer, sonst bleibt es trocken. Die Tageshöchstwerte liegen um 3 Grad. In der Nacht zum Donnerstag kann es mit bis zu -6 Grad Frost geben. Erst zum Wochenende wird es langsam wieder wärmer.

Titelfoto: Montage: Morten Stricker/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa, Screenshot/Wetteronline.de

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