36 Autos brennen in Parkhaus: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
Von Sandra Trauner
Bad Homburg/Frankfurt - Nach einem verheerenden Brand in einem Parkhaus in Bad Homburg ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden.
Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, sitzt der 38-Jährige wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft.
Es handelt sich um einen moldauisch-rumänischen Mann. Er wurde laut Staatsanwaltschaft am 30. April in einer Einrichtung für Wohnsitzlose in Bad Homburg festgenommen.
Am 1. Mai erließ eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Frankfurt Haftbefehl.
"Ein Motiv des Beschuldigten ist bislang nicht bekannt", teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit.
800.000 Euro Sachschaden, zum Glück gab es keine Verletzten
Am 23. April war im Parkhaus Seedammbad ein Feuer ausgebrochen, bei dem laut Staatsanwaltschaft elf Fahrzeuge vollständig ausbrannten und weitere 25 Fahrzeuge beschädigt wurden.
Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 800.000 Euro geschätzt, derjenige an dem Parkhaus ist noch nicht bezifferbar. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt.
Der Tatverdächtige soll eines der Fahrzeuge in dem Parkhaus angezündet haben. Der Brand breitete sich danach auf die umliegenden Fahrzeuge sowie auf das Parkhaus selbst aus.
Die Ermittler beziehen nach eigenen Angaben auch weitere Brandvorfälle in Bad Homburg mit ein.
Titelfoto: dpa/Mike Seeboth

