Aggressiver Schwarzfahrer beißt Zugbegleiter bei Kontrolle in den Unterarm

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Bad Hersfeld - In nordhessischen Bad Hersfeld hat ein Schwarzfahrer einen 32-jährigen Zugbegleiter attackiert, geschlagen und gebissen.

Der 29-Jährige konnte bei der Kontrolle nur den Screenshot eines Fahrscheins vorlegen. (Symbolbild)
Der 29-Jährige konnte bei der Kontrolle nur den Screenshot eines Fahrscheins vorlegen. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Der 32-Jährige musste im Anschluss im Krankenhaus behandelt werden. Der Täter (29) konnte später vorübergehend festgenommen werden.

Eine Sprecherin der Bundespolizei in Kassel schilderte am Montag das Geschehen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen. Demnach hatte der Zugbegleiter gegen 16.30 Uhr am Samstagnachmittag auf der Strecke des RE5 zwischen Bebra und Bad Hersfeld die Fahrscheine kontrolliert.

Als ihm der 29-Jährige lediglich den Screenshot eines Tickets zeigen konnte, habe der Zugbegleiter den Mann aufgefordert, sich auszuweisen und ihm einen gültigen Fahrschein vorzulegen. Daraufhin habe der 29-Jährige versucht, in Bad Hersfeld den Zug zu verlassen.

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Als der Zugbegleiter ihn daran hindern wollte, sei die Situation eskaliert. Der Deutsche habe versucht, den 32-Jährigen wegzustoßen und biss ihm schließlich in den Unterarm. Im Anschluss sei er geflüchtet.

Noch am Abend konnte die Bundespolizei den Täter aufgreifen

Auch als ihn die Bundespolizei später kontrollieren wollte, leistete der Mann zunächst Widerstand. (Symbolbild)
Auch als ihn die Bundespolizei später kontrollieren wollte, leistete der Mann zunächst Widerstand. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Der Zugbegleiter erstattete daraufhin bei der zuständigen Bundespolizei in Kassel Anzeige. Aufgrund seiner Personenbeschreibung sei es den Beamten gegen 21.45 Uhr gelungen, den 29-Jährigen noch im Bahnhof Bad Hersfeld aufzugreifen.

Bei der Kontrolle habe sich der Mann dann ebenfalls unkooperativ und renitent gezeigt und zunächst falsche Personalien angegeben. Schließlich habe sich der 29-Jährige beruhigt und einen echten Ausweis vorgelegt.

Anschließend durfte er den Bahnhof verlassen. Allerdings hat die Polizei gegen ihn ein Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung und Betrug eingeleitet.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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