Post von der Bundeswehr: Demnächst flattert sie auch bei Euch ein

Von Sandra Trauner

Frankfurt am Main - Mitte Januar bekommen die ersten 18-Jährigen in Hessen Post von der Bundeswehr. Es geht darum, ob sie generell bereit wären zum Wehrdienst.

Bereit, zu dienen? Das wird abgefragt. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa

Sie werden schriftlich aufgefordert, online einen Fragebogen zu beantworten, in dem die generelle Bereitschaft abgefragt wird. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, für Frauen ist das freiwillig.

So sieht es das Modernisierungsgesetz vor.

Nach Angaben der Bundeswehr gab es in Hessen bis Ende November des vergangenen Jahres 6170 Erstberatungsgespräche, 2024 waren es 5290. Bis zu diesem Datum wurden 1580 Menschen neu eingestellt, ein Jahr zuvor waren es 1420 gewesen.

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Für viele Menschen sei der Weg "eine Möglichkeit, Verantwortung für die Sicherheit des Landes zu übernehmen", so eine Sprecherin der Bundeswehr.

Auf der anderen Seite entscheiden sich auch immer mehr Jugendliche, vorsorglich den Wehrdienst zu verweigern.

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Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) bietet dafür Beratung an - und berichtet in diesem Zusammenhang von stark steigender Nachfrage. "Wir gehen davon aus, dass es ab Januar noch deutlich mehr werden, wenn die Briefe ankommen", erklärte Jörg Rode vom Frankfurter Beratungskollektiv.

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