Sprinter platzt aus allen Nähten: Polizisten können Mega-Überladung kaum fassen
Rodgau - Was so alles an Gepäck in einen Mercedes Sprinter passt, das stellten am Freitagvormittag die überraschten Beamten einer Polizeistreife auf der Rastanlage Weiskirchen Nord im Landkreis Offenbach fest.
Ein Sprecher der Polizei schilderte das Geschehen. So hatten die Beamten den in der Republik Moldau zugelassenen Sprinter auf der Rastanlage an der A3 gegen 11 Uhr einer routinemäßigen Fahrzeug- und Personenkontrolle unterzogen.
Beim Betrachten der nahezu bis auf den letzten Quadratzentimeter gefüllten Ladefläche hatten die Polizisten sofort den Verdacht, dass hier eine Überladung vorliegt.
Der 42-jährige Fahrer gab an, auf einer privaten Fahrt zu sein und persönliche Gepäckstücke aus Moldau nach Belgien zu transportieren.
Wie viel Gepäck das war, stellte sich anschließend auf der Waage heraus. Durfte der Sprinter samt Ladung maximal 3,5 Tonnen wiegen, so waren es tatsächliche 6320 Kilogramm - also eine Überladung um 80 Prozent!
Damit war die Fahrt für den 42-Jährigen erst einmal beendet. Diese darf erst fortgesetzt werden, wenn ein "verkehrssicherer Zustand" wiederhergestellt ist. Zudem wurde gegen ihn eine Verfahren eingeleitet.
Titelfoto: Polizeipräsidium Südosthessen
