Heute vor 10 Jahren: Was als Partynacht begann, endete in einer Tragödie mit 49 Toten

Eine Partynacht wird zur Katastrophe: Heute vor 10 Jahren, am 12. Juni 2016, fielen im Nachtclub "Pulse" in Orlando (Florida, USA) plötzlich Schüsse. Innerhalb weniger Minuten wurde das Gebäude zur Todesfalle.

Unter "heute vor ... Jahren" gibt es viele weitere bewegende Ereignisse zu entdecken.

Mahnwache, um an die Opfer des Anschlags von Orlando am 12. Juni 2016 zu gedenken. (Archivfoto)  © Damian Dovarganes/AP/dpa

In den frühen Morgenstunden des 12. Juni 2016 betrat der 29-jährige Omar Mateen den gut gefüllten LGBTQ-Nachtclub Pulse in Orlando. Kurz darauf, gegen 2.00 Uhr, begann er, auf die anwesenden Besucher und Besucherinnen zu schießen.

Schnell entwickelte sich die Situation zu einer Geiselnahme: Nachdem nur wenig später die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, das Gebäude umstellt und sich einen Schusswechsel mit dem Täter geliefert hatten, verschanzte sich dieser im Inneren des Clubs.

Über mehrere Stunden hinweg hielt er Geiseln fest. Währenddessen setzte er einen Notruf ab, drohte mit weiteren Tötungen und äußerte zudem Sympathien für eine extremistische Organisation.

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Am Vormittag beendeten Spezialeinheiten die Lage, indem sie das Gebäude stürmten und den Täter erschossen.

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Die Folgen des Anschlags

Insgesamt wurden 49 Menschen getötet, wovon mindestens 40 bereits vor Ort tot aufgefunden wurden, übrige Opfer starben später in den umliegenden Krankenhäusern. Mehr als 50 weitere Personen waren zum Teil lebensgefährlich verletzt worden.

Das Attentat traf insbesondere die LGBTQ-Community, für die der Pulse-Nachtclub als bedeutender, zentraler Treffpunkt galt. Sowohl in den USA als auch international kam es zu Gedenkveranstaltungen und öffentlichen Reaktionen.

Schließlich führte das Attentat zu einer breiten Debatte über schärfere Waffengesetze, Terrorismusbekämpfung und den Schutz von Minderheiten.

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Omar Mateen war US-Staatsbürger und stand bereits zuvor zeitweise im Fokus von Ermittlungen, ohne dass jedoch konkrete Hinweise auf eine geplante Tat vorlagen. Durch seine Arbeit bei einer Sicherheitsfirma besaß er legal einen Waffenschein mit dazugehöriger Waffe.

Nach dem Attentat untersuchten Behörden mögliche Motive, darunter persönliche Faktoren wie Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen sowie ideologische Einflüsse. Eine eindeutige direkte Steuerung durch eine Terrororganisation konnte nicht belegt werden.

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