Ausschuss beschäftigt sich erneut mit Messerangriff von Brokstedt

Kiel/Hamburg - Der Innen- und Rechtsausschuss des Landtags befasst sich am Mittwoch (14 Uhr) erneut mit dem Fall des mutmaßlichen Messerangreifers von Brokstedt.

Zwei junge Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt.
Zwei junge Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt.  © Marcus Brandt/dpa

Nach heftiger Kritik aus Schleswig-Holstein werden nun doch sowohl die Hamburger Justiz- als auch die Innenbehörde der Hansestadt durch Staatsräte in der Sitzung vertreten sein.

Mit einem Schreiben vom Montag hatte Justizstaatsrat Holger Schatz seine Teilnahme an der Sitzung noch abgesagt.

Parlamentsausschüsse in beiden Ländern wollen klären, ob die blutige Attacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg hätte verhindert werden können.

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Der 33 Jahre alte Palästinenser Ibrahim A. soll am 25. Januar mit einem Messer auf andere Fahrgäste eingestochen haben. Zwei junge Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt. Ibrahim A. war erst wenige Tage zuvor aus Hamburger Untersuchungshaft entlassen worden.


Während seiner Haft soll er sich mit dem Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, Anis Amri, verglichen haben.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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