Großeinsatz in Wohngebiet: Zwei Schwerverletzte, Spezialkräfte entdecken Leiche

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Aschaffenburg - Zwei Menschen wurden niedergestochen und jeweils schwer verletzt, ein dritter Mann ist tot! Die Bluttat am Montagmorgen löste einen Großeinsatz der Polizei in Aschaffenburg aus.

Alarm in Aschaffenburg: Die Polizei rückte am Montagmorgen zu einem Großeinsatz im Stadtteil Damm aus.
Alarm in Aschaffenburg: Die Polizei rückte am Montagmorgen zu einem Großeinsatz im Stadtteil Damm aus.  © News5

"Aktuell kommt es im Ortsteil Damm in der Haidstraße zu einem größeren Polizeieinsatz", teilte das Polizeipräsidium Unterfranken am zunächst über WhatsApp mit.

Wie später berichtet wurde, waren eine 42-jährige Ukrainerin und ihr aktueller Lebensgefährte, ein 44-Jähriger mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit, von einem Mann angegriffen und niedergestochen worden.

Die Polizei fand die beiden Schwerverletzten vor einem Wohnhaus liegend vor. "Beide hatten offensichtlich Stichverletzungen erlitten", sagte ein Sprecher.

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Die beiden Verwundeten wurden "notärztlich behandelt" und vom Rettungsdienst in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht.

Zudem stellten sich die Verletzungen der Ukrainerin als lebensbedrohlich heraus, sie musste notoperiert werden. "Auch die Verletzungen des 44-Jährigen mussten operativ behandelt werden", hieß es weiter.

Spezialkräfte der Polizei rückten an, auch ein Polizeihubschrauber kreiste über Aschaffenburg-Damm.
Spezialkräfte der Polizei rückten an, auch ein Polizeihubschrauber kreiste über Aschaffenburg-Damm.  © News5

Bluttat in Aschaffenburg-Damm: Verdächtiger wird tot aufgefunden

In einem Wohngebiet in Aschaffenburg-Damm sperrte die Polizei Straßen ab, später wurde eine Leiche in einer Wohnung entdeckt.
In einem Wohngebiet in Aschaffenburg-Damm sperrte die Polizei Straßen ab, später wurde eine Leiche in einer Wohnung entdeckt.  © News5

Unterdessen suchte ein Großaufgebot an Polizisten nach dem mutmaßlichen Täter. Als dringend tatverdächtig war der 55 Jahre alte Ehemann der 42-Jährigen in den Fokus der Ermittler geraten. Die Frau und der Armenier lebten getrennt.

Im Rahmen der Fahndung kreiste auch ein Polizeihubschrauber über dem Wohngebiet in Aschaffenburg-Damm. Spezialkräfte rückten ebenfalls zur Unterstützung an.

"Autofahrer werden gebeten, derzeit keine Anhalter in dem Bereich mitzunehmen", hieß es auf WhatsApp.

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Die SEK-Kräfte konnten den 55-Jährigen am Vormittag in einer Wohnung lokalisieren, er war tot. "Die bisherigen Ermittlungen ergeben keine Hinweise auf Fremdeinwirkung durch Dritte", betonte der Sprecher.

Die Ermittlungen zu der Bluttat in Aschaffenburg dauern an.

Erstmeldung vom 8. Juni, 13.08 Uhr, aktualisiert um 14.58 Uhr.

Normalerweise zieht die Redaktion von TAG24 es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da der Vorfall im Aschaffenburger Stadtteil Damm aber großes Aufsehen und auch Verunsicherung erzeugte, haben wir uns zu einer ausführlichen Berichterstattung entschlossen.

Solltet Ihr selbst von Suizid-Gedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: News5

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