Missbrauchsbilder in Chats getauscht: Polizei ermittelt gegen über 250 Verdächtige
Von Angelika Resenhoeft
Landshut - Die Polizei ermittelt gegen mehr als 250 deutsche und ausländische Verdächtige, die in Chats mehr als 1000 Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten getauscht haben sollen.
Darunter seien kinder- und jugendpornografische sowie verfassungsfeindliche und gewaltverherrlichende Inhalte gewesen.
Das teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit.
Die Ermittler waren nach der Auswertung des Handys eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Kelheim auf die möglichen Straftaten aufmerksam geworden.
Auf dem Mobiltelefon hatten sie mehr als 1500 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten entdeckt.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang seien mehr als 230.000 Nachrichten mit über 80.000 Dateianhängen von den Beamten gesichtet worden.
Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
