Mordfall Fabian (†8): Jetzt rücken verschiedene Handy-Daten in den Fokus

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Von Christopher Hirsch

Rostock - Am 18. Verhandlungstag im Mordprozess um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow sollen am Dienstag ab 9.30 Uhr erneut Polizeibeamte aussagen.

Der Angeklagten wird vorgeworfen, am 10. Oktober 2025 heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen den zur Tatzeit achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet zu haben.
Der Angeklagten wird vorgeworfen, am 10. Oktober 2025 heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen den zur Tatzeit achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet zu haben.  © Danny Gohlke/dpa

Ein Polizist und drei Polizistinnen werden laut Landgericht Rostock erwartet.

Dabei soll es um ihre Auswertungen verschiedener Handys gehen: das des Jungen, das eines Zeugen und das Telefon von Fabians Vater. Eine Beamtin soll zudem Angaben zur Auffindesituation von Fabians Leiche machen.

Nachdem der Junge tagelang vermisst worden war, wurde er Mitte Oktober bei einem Tümpel südwestlich von Güstrow gefunden. Eine 30-Jährige ist wegen Mordes angeklagt.

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Sie soll den Jungen laut Anklage dort mit sechs Messerstichen getötet und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben.

Der Achtjährige aus Güstrow wurde durch Messerstiche getötet und anschließend angezündet.
Der Achtjährige aus Güstrow wurde durch Messerstiche getötet und anschließend angezündet.  © Polizeipräsidium Rostock

Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen, will sich aber nach Angaben ihrer Verteidiger Anfang August äußern. Fabians Mutter nimmt als Nebenklägerin an dem Prozess teil, der zunächst bis 10. September terminiert ist.

Titelfoto: Fotomontage: Danny Gohlke/dpa, Polizeipräsidium Rostock

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