Nach Tod eines 15-Jährigen: Hat die Polizei die Tatwaffe gefunden?

Von Celine Hog

Eckernförde - Im Fall des getöteten 15-Jährigen aus Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Polizei in der Nacht in einer Suchaktion Beweismittel sichergestellt. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet, dass möglicherweise die Tatwaffe entdeckt worden sei. Das könne so nicht bestätigt werden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.

Nach dem Mord an einem 15-Jährigen in Eckernförde hat die Polizei in der Nacht zu Montag Beweismittel sichergestellt.
Nach dem Mord an einem 15-Jährigen in Eckernförde hat die Polizei in der Nacht zu Montag Beweismittel sichergestellt.  © Florian Sprenger

Vor einem Supermarkt war am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr ein Streit derart eskaliert, dass ein 15-Jähriger starb. Polizeiangaben zufolge kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen.

Wenig später soll ein Auto davongefahren sein. Das hatten Zeugen beobachtet. 

In dem Fall sind noch viele Fragen offen: Beispielsweise wie das Opfer vom Ort des Streits zu dem etwa drei Kilometer vom Tatort entfernten Fundort gelangte. Einsatzkräfte fanden den Jugendlichen schließlich schwer verletzt vor.

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Obwohl sie sofort versuchten, ihn wiederzubeleben, starb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Auch nach der Obduktion wurde die Todesursache aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht. 

Die Kieler Staatsanwaltschaft hatte zuletzt eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. Hinweise und Videos können über ein Hinweisportal oder unter der Rufnummer 0431-160-3333 mitgeteilt werden.

Titelfoto: Florian Sprenger

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